Laufenundasthma

Schauen Sie sich auf meiner Website um und erfahren Sie, wer ich bin und was ich tue. 
Schön, dass Sie da sind.

KW 18 - 2026



Ach ja, ich habe Cocodona 250 verfolgt, beneide alle, die da mitgelaufen sind. Aber vor allem bewundere ich sie.
Das motiviert mich, an meinen Zielen dran zu bleiben. Weil es der menschliche Körper und der menschliche Geist so viel schaffen können.

Seit meinem letzten Eintrag ist ein bißchen Zeit vergangen. Ich hatte die leicht verhärtete Wade ja erwähnt. Wie man ahnen kann, wurde es schlimmer, statt besser. Musste sogar mal wieder pausieren. Also mein Körper hat mir heuer viel zu erzählen! 

Ich höre zu. Ich hege und pflege ihn.

Mittlerweile bin ich bei 2x Laufen die Wochen angekommen. Derzeit wieder schmerzfrei. In meinem Alter dauert es eben alles ein wenig länger.
Da verschieben sich die Prioritäten, ich bin froh, dass ich mich überhaupt jeden Tag bewegen kann. Ich plane und schaffe es an 6 von 7 Tagen auf mindestens 10km am Tag zu kommen. Tag 7 ist ein Ruhetag.
Die Pollensaison neigt sich für mich langsam dem Ende zu. Ich kann wieder besser atmen, brauche nur bei Wind einen Mund bzw. Atemschutz.  Die Heuschnupfen-Symptome sind jeden Tag weniger. Es ist morgens immer noch angenehm kühl.
Um auf Cocodona zurückzukommen. Never ever könnte ich da mitlaufen! Hahaha! Aber das macht nichts, ich laufe meine eigenen "Rennen", fordere mich jeden Tag, um geschmeidig zu bleiben. (sozusagen :) )


Ziele für die kommende Zeit:

Immer noch:

- Schmerzfrei laufen
- Schmerzfrei bleiben


Neu, Stand 6. Mai 2026:
- diese Woche 3x Woche laufen und wenn alles gut läuft, also mein Körper gut läuft, dann wird das die nächsten 4 Wochen so bleiben
- derzeit sind es 1h 20min
- kein langer Lauf

Und ich traue mich wieder daran zu denken, im Herbst meinen 60km Lauf zu wagen.
(da habe ich mir auch schon ein Konzept überlegt, aber dazu mehr, wenn es dann konkret wird)


Seid mutig und glaubt an das Gute.


Statistik:
Januar 2026: 274,7 km, kein Radfahren
Februar 2026: 271,9 km, kein Radfahren
März 2026: 260, 1km, 64,7 km Radfahren (davon 1x Marathon :), ist für mich viel gewesen)
April 2026: 277,3 km, 57km Radfahren
       






KW 09 - 2026



Ich fang gleich mal mit dem guten Nachrichten an: es läuft gut, seit 10d ungefähr laufe ich langsam und schmerzfrei.
Bin bei 2 h langem Lauf angekommen, macht 12km.
Und ich schaffe 5x Laufen in der Woche.

Nein, schnell ist das nicht.  Ich laufe und das ist die Hauptsache.

An meiner übrigen Routine hat sich wenig verändert, mache weiter meine Stabi- und Kraftübungen, natürlich habe ich den Fokus auf der Plantarfaszie, dehne viel, hege und pflege sie (an beiden Füßen), damit sie weiterhin auf dem Weg der Besserung bleiben.

Was noch? Ach ja, die Pollen, die sind heuer auch schon wieder da. Ohne Atemschutz geht weder das Laufen noch das Spazierengehen. Nichts Neues, seit Jahren Routine.

Heute habe ich mir einen Ruhetag gegönnt, meine Waden waren ein wenig fest, meine Muskeln ein wenig müde, also bin ich nur spazierangegangen und habe eine schöne Yogasequenz für mein Gestell gemacht. Hat gut getan. 

Morgen geht es dann weiter mit 9km.

Ziele für die kommende Zeit:

Immer noch:

- Schmerzfrei laufen
- Schmerzfrei bleiben


Neu, Stand 4. März 2026:
- diese und nächste Woche 9km an 4 Tagen
- 1 langen Lauf
         - nächste Woche 2h 5min
         - es bleibt vorerst noch dabei, jede Woche 5min länger

Und ich traue mich wieder daran zu denken, im Herbst meinen 60km Lauf zu wagen.


Seid mutig und glaubt an das Gute.


Statistik:
Januar 2026: 274,7 km, kein Radfahren
Februar 2026: 271,9 km, kein Radfahren
       






KW 06 - 2026

Hat das neue Jahr schon angefangen?


Mei, ist die Zeit schon wieder schnell vergangen. Der ganze Januar ist schon rum!

Ich hoffe, Sie/Ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet. Ich kann jedenfalls nicht klagen.
Ich bin immer noch fleißig beim Aufbau meiner Fitness und jogge langsam wieder 5 Tage die Woche. Da bin ich total happy.

Mein Gestell ist dabei sich an die Einlagen zu gewöhnen. Aber ohne Unterstützung durch TCM oder Heilpraktikerin geht es nicht.
Zum Glück lassen sich die Einlagen in all meinen Laufschuhen verwenden, bin froh, dass das so ist.

Das langsame Joggen fühlt sich mittlerweile normal an, bin auch nicht mehr sooo super langsam wie zu Beginn, schaffe den Kilometer schon in unter 10 Minuten. Auch bei der Dauer bin ich schon bei fast 90min angekommen und seit zwei Wochen ist sogar ein langer Lauf dabei!
Will schreiben, 1h 45min waren es heute, in dieser Zeit schaffe ich über 10km, schmerzfrei.

Allerdings, wie jedes Frühjahr, macht sich natürlich seit ein paar Wochen die Haselnuss bemerkbar. Ich muss wieder Laufpausen machen, einfach weil ich außer Atem bin. Trotz Tuch vor  Mund und Nase.

So wie es gerade läuft (also ich laufen bzw. langsam joggen kann) habe ich meine Ziele wieder angepasst:

Immer noch:

- Schmerzfrei laufen
- Schmerzfrei bleiben


Neu, Stand 2. Februar 2026:
- 5 Tage die Woche laufen, davon an einem Tag einen langen Lauf
- Langer Lauf: wöchentlich immer 5min länger, also nächste Woche 1h 50min
- übrigen 4 Tage: 8km für die nächsten 2 Wochen, dann in 2 Wochen auf 9 und dann in 4 auf 10km erhöhen

Und ich traue mich wieder daran zu denken, im Herbst meinen 60km Lauf zu wagen.


Seid mutig und glaubt an das Gute.


Statistik:
Januar: 302,8 km + 40,8 km Rad 
Februar: 286,9 km + 54,4 km Rad
März: 306,45 km + 73,7 km Rad
April: 340, 4 km + 7 km  Rad
Mai: 375, 4 km + 54,9 km Rad
Juni: 312,2 km + 61, 9 km Rad
Juli: 324,2 km + 40,2 km Rad
August: 293,9 km + 2.6km Rad
September: 205,8 km + 30,5 km Rad
Oktober: 183,6 km + 61,2 km Rad
November: 139,6 km + 53,7 km Rad
Dezember: 211,9 km + 13.5 km Rad
Gesamt: 3288,2 km

Januar 2026: 274,7 km, kein Radfahren
       






KW 49

Slow Jogging nach H. Tanaka - es geht voran...


Laut Orthopädin soll ich Ruhe geben, mich schonen und nicht laufen!
Im MRT war ein winziger Fersensporn (so im Bericht) zu sehen und ein Ödem.

Nicht laufen war und ist keine Option.

Ich habe mir noch einmal das Video über das Slow Jogging nach H. Tanaka angeschaut und mir auch das entsprechende Buch gekauft. Seit ungefähr 3 Woche laufe ich nach dieser Methode und bin superhappy!
Ich schaffe es sogar mittlerweile 5km ohne Gehpausen zu joggen. Auch mit der Atmung klappt es gut.
Ich schaffe den Kilometer in unter 10min, bin also deutlich langsamer, aber ich laufe! Und das schmerzfrei! Das ist für mich nun die Hauptsache.

Ich habe mir auch Einlagen machen lassen, so wie es die Orthopädin empfohlen hat. Bin angenehm überrascht, wie gut sie sich anfühlen, aber mein Gestell muss sich natürlich nach daran gewöhnen. Lustigerweise sagt einem das niemand. Alle achten nur auf die Füße. 
Um das Gestell kümmert sich die Heilpraktikerin und die TCM. Und natürlich meine Wenigkeit mit weiterhin Stabilitätsübungen usw.

Weiterhin habe ich folgende Ziele:

- Schmerzfrei laufen
- Schmerzfrei bleiben
- Länger als 5km laufen



Seid mutig und glaubt an das Gute.


Statistik:
Januar: 302,8 km + 40,8 km Rad 
Februar: 286,9 km + 54,4 km Rad
März: 306,45 km + 73,7 km Rad
April: 340, 4 km + 7 km  Rad
Mai: 375, 4 km + 54,9 km Rad
Juni: 312,2 km + 61, 9 km Rad
Juli: 324,2 km + 40,2 km Rad
August: 293,9 km + 2.6km Rad
September: 205,8 km + 30,5 km Rad
Oktober: 183,6 km + 61,2 km Rad
November: 139,6 km + 53,7 km Rad
Dezember: 
       






KW 37

Vorsichtig aus der 2. große Zwangspause --> Tanzen!


Nach 5 Wochen ohne Laufen und nur wenigen Geh-Kilometern am Tag habe ich letzte Woche gaaan vorsichtig mit sehr laaaangsamen Laufen begonnen.
2km, in 38min. Das ist wirklich nicht schnell. Und natürlich nicht am Stück, sondern im Intervall: gehen, langsam laufen, gehen etc.
Trotzdem war es ein großes Glücksgefühl, endlich mal wieder zu joggen.
Ergebnis: 4.1 km gelaufen! (Superfreu!)

Interessanterweise habe ich auch mit dem Schwimmen angefangen. Ist gar nicht so schlimm. Zumindest in einem kleinen Schwimmbad, mit wenigen Menschen, morgens vor dem ersten Kaffee.

Heute war ich bei einer Heilpraktikerin, die sich u.a. auf Probleme des Bewegungsapparates spezialisiert hat. Die habe ich.
Ihre Diagnose: Es liegt am Schiefstand der Hüfte, rechts zu hoch, und die Beckenschaufel ist zu sehr nach vorn gekippt.
Und ich soll mehr tanzen, Hüftenschwingen, wie die Sambatänzer:innen.

Das mache ich doch sehr gerne!

Als nächstes geht es noch zur Akupunktur und zum Orthopäden. Bin gespannt, was da raus kommt.
Ich halte Euch auf dem Laufenden. An meinen Zielen hat sich nichts geändert:

Die nächsten Ziele:

- Schmerzfrei werden
- Schmerzfrei laufen
- Schmerzfrei bleiben



Seid mutig und glaubt an das Gute.


Statistik:
Januar: 302,8 km + 40,8 km Rad 
Februar: 286,9 km + 54,4 km Rad
März: 306,45 km + 73,7 km Rad
April: 340, 4 km + 7 km  Rad
Mai: 375, 4 km + 54,9 km Rad
Juni: 312,2 km + 61, 9 km Rad
Juli: 324,2 km + 40,2 km Rad
August: 293,9 km + 2.6km Rad
September: 205,8 km + 30,5 km Rad
Oktober: 
November: 
Dezember: 
       






KW 36

2. große Zwangspause


So schnell kann es gehen, von der Aufbauphase direkt in die nächste Zwangspause. Aber zuerst der Anfang.
Ich hatte ja meinen 6h Lauf absolviert und noch eine knappe Stunde dran gehängt, damit ich auf einen Marathon gekommen bin. Das hat geklappt und ich war superhappy.
Nach einer Woche aktiver Erholung habe ich mit meinem Trainingsplan weitergemacht, bin innerhalb von 3 Tagen wieder 38 km a) gegangen (Sonntags 17km, Dienstags 8km) und gelaufen (Montags 12 km). 
Und das war es dann. Meine Plantarfaszie links fand das nicht gut. Gar nicht gut. Das waren echte Schmerzen, die ich dann am Mittwochmorgen gespürt habe. Eigentlich schon in der Nacht, da bin ich aufgewacht, weil mir die Ferse so weh getan hat.
Der Frust war groß. Ich wollte ja mein A-Rennen im September laufen. Dieser 6h Lauf, dieser Marathon war ja eigentlich nur als langer Lauf gedacht, als Höhepunkt meines Trainings. Und jetzt war es das A-Rennen für dieses Jahr.
Seitdem hege und pflege ich meine Ferse, laufe nicht und gehe nur so viel, wie es die Schmerzen zulassen.
Ich bin ein wenig in mich gegangen und überlege nun ernsthaft, ob ich die 100km, die ich ja eigentlich laufen will. Deswegen hatte ich ja damals, vor 9 Jahren, mit dem ernsthaften Lauf-Training angefangen. Ob ich das nicht stecken soll. Ich war in diesen 9 Jahren kein Jahr am Stück schmerzfrei, ohne Verletzung. Vielleicht will mein Körper mir sagen, dass ich für 100 km nicht geschaffen bin?
So ist jedenfalls gerade mein Gedankengang. Und meine weitere Planung.

Die nächsten Ziele:

- Schmerzfrei werden
- Schmerzfrei laufen
- Schmerzfrei bleiben

Und wenn das geschafft ist, überlegen, was geht, Prioritäten setzen. Schließlich ist mein Ehrgeiz-Terrier noch da und will beschäftigt werden!

Seid mutig und glaubt an das Gute.


Statistik:
Januar: 302,8 km + 40,8 km Rad 
Februar: 286,9 km + 54,4 km Rad
März: 306,45 km + 73,7 km Rad
April: 340, 4 km + 7 km  Rad
Mai: 375, 4 km + 54,9 km Rad
Juni: 312,2 km + 61, 9 km Rad
Juli: 324,2 km + 40,2 km Rad
August: 293,9 km + 2.6km Rad
September: 
Oktober: 
November: 
Dezember: 
       






KW 23

2. Aufbauphase


Ich bin die letzten Tage ohne Schmerzen in der Wade gelaufen. Wie das so ist, wenn der Schmerz dann mal weg ist, bekommt man es oft erst 1 oder 2 Tage später mit. Also bei mir ist das so. Aber ich bin happy, dass es so ist.
Ich bin noch bei meinem täglichen Pensum von 10 oder 9 km. Ich habe mal 11 km versucht, hat auch geklappt ;)
Mein erster langer Lauf (!) waren 2h 15min, mit fast 14km. 
Meine Intervalle sind 4min, ab und an laufe ich aus Versehen 5min (bin dann einfach im Flow, die Landschaft ist schön, es läuft sich gut), wenn mich meine Kondition verlässt sind es 3min laufen.
Habe die letzten beiden Läufe in dem Rhythmus 4min laufen und 2min gehen geschafft. Damit komme ich weit und bin gar nicht sooo langsam (für meine Verhältnisse).
Das sind jetzt mal die Daten und Fakten.
Ich übe mich weiterhin in den Tugenden nach Sei Heng Yi, nachzulesen in seinem wunderbaren Buch "Shaolin Spirit". Das hilft mir, mit mir Geduld zu haben und meinen Körper langsam wiederaufzubauen. 
Manche Tugenden, wie eben die Geduld, muss ich länger üben :)
Gerade bin ich bei Wohlwollen. Dafür brauche ich auch länger als die angeratenen 2 Wochen. Ich werde wohl mindestens noch eine Woche dran hängen. Das mit dem Wohlwollen mir gegenüber klappt noch nicht sooo gut.

Was ist aus meinem Mai-Halbmarathon geworden?

Ein gewanderter Ultra-Halbmarathon (Scherz), also 24km sind wir gegangen. Das lief sich locker und leicht, hatte am Abend ein wenig Beschwerden in den Füßen, aber am nächsten Tag war alles gut.


Ach, falls sich jemand über die hohe KM-Zahl wundert, ich gehe sehr viel spazieren, das hat meiner Wade geholfen (und auch meinem Gemüt/Stimmung/Sozialverträglichkeit/etc.) und das behalte ich gerade bei. Habe also in der Regel 2 Trainingseinheiten pro Tag, manchmal sogar 3: Morgens 10km laufen, eventuell mittags 5km gehen und / oder abends gehen. So komme ich auf zwischen > 70km bis > 90km pro Woche.


Die nächsten Ziele:

- Jogging-Intervall auf 4 oder 5min erhöhen
- Geh-Pause bei 2min, nicht mehr
- Intervalle 4 + 2 mehr als 1h halten
- Wochenpensum auf > 50km erhöhen
- lange Strecke, über 3h bleibt
- Ende Juli/Anfang August: 6h Lauf 

Seid mutig und glaubt an das Gute.


Statistik:
Januar: 302,8 km + 40,8 km Rad 
Februar: 286,9 km + 54,4 km Rad
März: 306,45 km + 73,7 km Rad
April: 340, 4 km + 7 km  Rad
Mai: 375, 4 km + 54,9 km Rad
Juni: 
Juli: 
August:
September: 
Oktober: 
November: 
Dezember: 
       






KW 31

Nach dem Marathon ist vor dem Ultramarathon


Gestern bin ich meinen 6h Lauf gelaufen, mehr dazu in meinem Laufbericht.
Heute erhole ich mich :) (kicher) und überlege weiter, wie ich meine körperlichen Baustellen bis zum Ultramarathon im September verbessern kann.
Welche Baustellen sind das?
- nicht die Wade, aber die Ferse bzw. die Plantarfaszie (nach Selbstdiagnose).
- meine Hüftmuskulatur

Nein, auch nicht meine Schultern (freu), ich werde da natürlich so weitermachen, damit das auch so bleibt.

Wie bin ich dahin gekommen?

Ich habe mein Jogging-Intervall nicht auf 5min erhöht. Dafür habe ich die Geh-Pause auf 1:30 reduziert. Das klappt gut.
Ich kann dieses Intervalllaufen mittlerweile über 3h durchhalten, danach brauche ich öfter Gehpausen.
Ich mache eine 2te Einheit am Abend, 1h Gehen, das tut mir auch gut.
Ich bin mental gewachsen, halte diese Gehpausen nicht mehr für ein notwendiges Übel, sondern sehe sie als Teil der Regeneration an. Ich musste akzeptieren, dass mein Körper nicht jünger wird, nicht mehr viel besser wird und ich achtsamer mit ihm umgehen muss. Das ist nicht schlimm, das ist gut so. Ich will ja auch noch in 30 laufen :)
Und, keine Überraschung, Krafttraining und gutes Dehnen sind einfach auch superwichtig.


Die nächsten Ziele:

- Intervalle 4 + 1:30 länger als 3h halten
- Wochenpensum auf > 60km erhöhen
- lange Strecke, über 3h bleibt


Seid mutig und glaubt an das Gute.


Statistik:
Januar: 302,8 km + 40,8 km Rad 
Februar: 286,9 km + 54,4 km Rad
März: 306,45 km + 73,7 km Rad
April: 340, 4 km + 7 km  Rad
Mai: 375, 4 km + 54,9 km Rad
Juni: 312,2 km + 71, 8 km Rad 
Juli: 
August:
September: 
Oktober: 
November: 
Dezember: 
       






KW 19

Alles anders - Teil 3

Pollenzeit - Ende (für mich jedenfalls)



Gestern war der erste Tag, an dem ich mehr gejoggt als gegangen bin (Jubel!)
Ich war bei der Akupunktur, hauptsächlich wegen der Allergie, aber mein "Wadenproblem" wurde auch mit behandelt.
Und es war ein voller Erfolg! Beides, also meine Allergiebeschwerden sind deutlich besser geworden und meine Wade hat sich seit dem nicht mehr gerührt.
Das habe ich sofort genutzt und bin zum Laufschuhe kaufen gegangen. Denn wenn mein Gestell zwickt, kann ich viel besser einschätzen, ob ein neuer Schuh mir gut tut oder nicht. Und so war es auch. Ich habe mehrere anprobiert und die ersten 3 haben sich nach entweder kurzem Gehen oder kurzer Joggeinlage negativ bemerkbar gemacht.
Jetzt habe ich einen Schuh gefunden, einen von On Cloud, den ich allerdings auch eingehen/laufen muss, da beschwert sich nichts. Zumindest nicht gleich.
Nach einem Spaziergang von 3km habe ich den Unterschied allerdings schon bemerkt und mache eine Eingewöhnung mit dem Schuh.
Daran merke ich, so behaupte ich, dass ich älter geworden bin. Noch vor ein paar Jahren war das kein Problem. Aber jetzt?
Jede Belastung über das Normalmaß hinaus, oder ungewohnte Schuhe und schon entsteht ein kleines orthopädisches Problem!
So genug des Jammerns, ich nehme es hin und versuche das Beste daraus zu machen.

So meine Ziele:
- Pollenzeit überstanden, abgehakt
- 10km pro Tag (in der Aktivwoche), abgehakt
- eine lange Strecke pro Woche (in der Aktivwoche), abgehakt
- mit dem Laufen angefangen, abgehakt

Ich bin derzeit bei 3min joggen und etwa 2-3min Gehpause. Auf diese Art war die längste Strecke 8km. Und schmerzfrei!

Die nächsten Ziele:

- Jogging-Intervall auf 4 oder 5min erhöhen
- 10km in der Aktivwoche laufen
- lange Strecke, über 3h bleibt
- Im Mai oder Juni Halbmarathon gehen

Seid mutig und glaubt an das Gute.


Statistik:
Januar: 302,8 km + 40,8 km Rad 
Februar: 286,9 km + 54,4 km Rad
März: 306,45 km + 73,7 km Rad
April: 340, 4 km + 7 km  Rad
Mai: 
Juni: 
Juli: 
August:
September: 
Oktober: 
November: 
Dezember: 
       






KW 16

Alles anders - Zwangspause beim Laufen - Teil 2

Pollenzeit

Sprunggelenk / Wade spielen nicht mit


Ich kann vorsichtig vermerken, dass es besser geht. Ich muss allerdings mindestens noch diese Woche ganz mit dem Laufen pausieren, wird wohl erst nach Ostern wieder was damit. Dann werde ich auch langsam anfangen (lustig, noch langsamer :) ), will sagen, ich fange mit kurzen Laufeinheiten an und mache viele Laufpausen. Im Moment würde ich sagen 40 Sekunden leichtes Joggen, dann gehen und das wiederholen, bis 20min rum sind.
Hört sich nach nichts an, wird sich wahrscheinlich auch nach nichts anfühlen (das hoffe ich zumindest), aber ich will ja mittel- und langfristig wieder jede Menge Kilometer laufen.

Derzeit ist es bei mir jedenfalls sehr schlimm mit den Pollen, hatte schon mehrere Asthmaanfälle, ohne Medikation und FFP2 Maske draußen geht es nicht. Das ist ein Trost, denn laufen könnte ich damit auch nicht!
Aber gehen geht. Meine längste Gehstrecke war eine leichte Wanderung über 4.5h. Letzte Woche waren es dann 3.5h. Das ist gut, denn ich werde die 60km im Herbst bestimmt nicht am Stück laufen können. Da werde ich froh sein, wenn ich gehen kann und das Tempo nicht zu sehr rausnehmen muss.

Meine nächsten Ziele: 
- Pollenzeit gut überstehen
- jeden Tag 10km gehen, außer am Ruhetag, da brauchen es nur 2km sein
- eine lange Strecke gehen, also alles ab 3h
- mit Lauf/Geh-Intervallen wieder mit dem Laufen beginnen

Natürlich mache ich weiter mit dem Krafttraining, Mobilität und mentalem Training. 

Leider mag ich Wasser nicht und Chlor vertrage ich nicht, sonst wäre das eine gute Alternative gewesen.

Seid mutig und glaubt an das Gute.

P.S. Bin mir nicht sicher, ob das was wird, mit dem Halbmarathon im Mai (grübel)


Statistik:
Januar: 302,8 km + 40,8 km Rad 
Februar: 286,9 km + 54,4 km Rad
März: 306, 45km + 73,7 km Rad
April: 
Mai: 
Juni: 
Juli: 
August:
September: 
Oktober: 
November: 
Dezember: 
       






KW 12

Alles anders - Zwangspause beim Laufen

Pollenzeit

Sprunggelenk / Wade spielen nicht mit


Tja, da schreib ich groß, wie gut es läuft und dann muss ich meinen Plan ändern!
Mein linkes Fußgelenk, meine linke Wade wollen nicht so, wie ich will.
Ich muss sagen, das frustriert mich gerade sehr, war ich doch wirklich gut drauf und drin im Laufen.
Habe das schon vorletzte Woche bemerkt, habe schon weniger gemacht, keine Sprinteinheiten mehr und trotzdem ist es nicht besser geworden, sondern eher schlimmer.
Ich mache jetzt eine Laufpause (bäh).
Ich kann gehen, aber nur in flachen Schuhen.
Aber gehen, das geht und das tu ich auch.
Meiner Erfahrung nach braucht mein Körper keine absolute Ruhe, sondern moderate Bewegung.
Die Meinungen auf YouTube gehen auseinander, dehnen oder nicht, kräftigen oder nicht. Ruhe geben oder nicht. oder oder oder.

Wie so oft muss man, als ich es selbst ausprobieren. Was geht, geht.
Dranbleiben ist die Devise oder key, wie man heutzutage wohl sagen würde :)

Ich mache weiter meine anderen Übungen, sofern es eben schmerztechnisch geht und versuche ansonsten meine gute Laune nicht zu verlieren.
bzw. schnell wieder zu finden, wenn ich sie dann doch verloren haben.
Das Wetter ist schön, so viele laufen an mir vorbei und machen mir die Nase lang.

Eine weitere Änderung in meinem Trainingsplan habe ich beschloßen, so ich denn dann bald wieder einen habe.
Ich werde das 3+1 Modell aufgeben und 1+1 machen. Offensichtlich ist mein Körper nicht für dauerhaftes Training gemacht, auch wenn ich das gerne anders hätte, ist nicht so. Ist dann auch Zeitverschwendung und auch schädlich wenn man das ignoriert.
Also, 1 Woche mit langem Lauf und schnellen Einheiten, die Folgewoche nur leichte Läufe und dann wieder 1 Woche mit langem Lauf.
Mal sehen, wie sich das anfühlt.

Seid mutig und glaubt an das Gute.


Statistik:
Januar: 302,8 km + 40,8 km Rad 
Februar: 286,9 km + 54,4 km Rad
März: 
April: 
Mai: 
Juni: 
Juli: 
August:
September: 
Oktober: 
November: 
Dezember: 
       






KW 10

3. Trainingsblock à 3 Wochen alles und 1 Woche Ruhe

Pollenzeit

Wie die Zeit vergeht! Bei mir war so viel los, dass ich zwar einiges auf Instagram gepostet habe, aber mich in meinem Blog nicht mehr gemeldet habe.
Aber ich habe einiges zu berichten :)
Ich bin von der off season in die on season gewechselt.
Im Mai möchte ich eine Halbmarathon laufen, unter 3h.

Das mag für viele nach wenig klingen, aber seit ich Covid hatte, bin ich wirklich nicht mehr schneller geworden! Das hätte ich nie gedacht, dass ich mal den Zeiten nachtrauere, in denen ich 8km in der Stunde geschafft habe. Damals war ich nicht superhappy darüber, aber jetzt wäre ich superglücklich, wenn ich das schaffen würde. 
Aber so ist es nun mal. Ich bleibe dran.

Die ersten beiden Monate liefen gut, kann ich nicht anders sagen. Ich bin schmerzfrei und konnte alle meine Trainingsläufe machen. Bin auch wieder in meinem gewohnten Rhythmus, also 3 Wochen klotzen, mit Sprinttraining oder Hügelläufen, mit langen Läufen und dazwischen leichte Läufe. 
Ich machen 2-4 die Woche Krafttraining und oder Mobilisierung.
Und ich Woche 4 laufe ich nur leicht :) und behalte die Mobilisierung bei.

Letzten Dienstag bin ich mal wieder 3h am Stück gelaufen, bin locker gelaufen, ohne auf meine Pace zu achten. Und kam auf knapp 20,5 km. Ich bin damit superzufrieden.

Überhaupt habe ich mich an meine Art des Laufens gewöhnt, ich brauche regelmäßige Laufpausen, da ich immer wieder außer Atem bin. Das ist nach Covid auch nicht besser geworden (Ironie :) )

Seit letzter Woche machen sich allerdings die Pollen wieder stark bemerkbar. Meine Heuschnupfensymptome kommen wieder und das wird mich auch langsamer machen. D.h, ich werde morgens wieder früh aufstehen, idealerweise um 5 Uhr, damit die Pollen noch nicht von der Sonne geweckt wurden und ich gut nach hause komme.
Natürlich laufe ich mit einem Tuch vor Mund und Nase, das hilft auch.

Zum Glück ist dann im Mai spätestens wieder alles vorbei und dann geht es weiter.

Mentales Training steht auch jede Woche auf dem Plan, das ist ein wichtiger Bestandteil, auf den ich auch immer achte, dass ich mir dafür Zeit nehme. Ich bin ein Fan von dem choose strong podcast und schaue regelmäßig die Blogs von Flora Beverly und Allie Ostrander an. Shi Heng Yi ist auch jemand, den ich mir immer wieder anhöre bzw. anschaue.

Seid mutig und glaubt an das Gute.




Statistik:
Januar: 302,8 km + 40,8 km Rad 
Februar: 286,9 km + 54,4 km Rad
März: 
April: 
Mai: 
Juni: 
Juli: 
August:
September: 
Oktober: 
November: 
Dezember: 
       






KW 52

1. Tag im neuen Jahr



Ich wünsche allen ein gutes Neues Jahr! Mit viel Glück, Gesundheit und Erfolg. Seid mutig und glaubt an das Gute.

Ich habe im Familien/Freundeskreis eine Mini-Challenge ausgerufen, 1 km schwimmen oder 2 km gehen/laufen oder 4 km Radfahren am Tag. Als Streak, versteht sich.
Die Rückmeldung war ja jetzt nicht überwältigend, um nicht zu sagen, super überschaubar :)
Well, ich habe das neuen Jahr mit einem Neujahrsspaziergang gestartet, gemütlich, 4.2 km stehen schon auf der Liste. Tag 1 des Streaks abgehakt.

Ich habe auf Instagram bei einigen Läufer*innen gesehen, dass sie übers Jahr 2024 nicht alles öffentlich gemacht haben. (zum Glück!). Darunter waren allerdings auch Themen, wie Verletzungen oder Dauerschmerzen oder sogar Asthma. Das wiederrum finde ich sehr schade, weil ich persönlich finde es für mich hilfreich zu erfahren, wie andere Menschen mit eben diesen Handicaps oder Verletzungen umgehen. Wie sie es schaffen, wieder ins Training zu kommen oder wie sie eine lange Pause überstehen ohne den Mut oder die Hoffnung zu verlieren.
Ich hätte wahrscheinlich keinen Blog angefangen, hätte ich kein Asthma. Gerade das könnte ja hilfreich sein, wie ich damit umgehe, wie ich mich fit halte, sowohl körperlich als auch mental.
Mental ist ein Stichwort, das führt mich zu einem weiteren Ziel in diesem Jahr: mental stabil bleiben bzw. noch stärker werden. Das hat mir gut geholfen, in 2024 die Dinge zu genießen, sprich, das Laufen, obwohl ich nicht alle Ziele erreicht habe. Das will ich behalten. Da will ich dran bleiben!


Statistik:
Januar: 275,1 km gesamt, davon 47,7 gehen, 22km Langlaufen 
Februar: 228,7 km gesamt, davon 34,4 gehen 
März: 296,6 km, davon 38,8 km gehen
April: 339,4 km, davon 66,5 km gehen, 14km Rad
Mai: 215,8km, davon 106,4 km gehen, 196,7 km Rad
Juni: 328,5 km, davon 56,1 km gehen
Juli: 231, 4 km, davon 74,7 km gehen, 86km Rad
August: 312,5 km, davon 71,2 km gehen
September: 363 km, davon 144,9 km gehen, 46km Rad
Oktober: 256,8 km
November: 229, 2 km
Dezember: 139,7 km
       






KW 52

Noch 5 Tage in diesem Jahr



Die letzten Wochen waren mau. Eine weitere blöde Erkältung sowie eine geplante Mini-OP haben mich fast 4 Wochen pausieren lassen. Da ist dann vieles den Bach runter. Kondition, Rückenstabilität, Hüftstabilität. ...
Seit letzter Woche kann ich wieder alles machen, inklusive Laufen, das hebt natürlich auch die Laune!
Und die Lust am Ziele überlegen. Und das habe ich.
Das Hauptziel nächstes Jahr ist: im September möchte ich 60 km laufen.
Ich werde dafür nicht an einem Rennen teilnehmen, sondern das für mich laufen, an einem Tag, den ich mehr oder weniger spontan aussuche. D.h., ich möchte an einem Tag laufen, an dem es nicht zu warm wird, nicht zu windig ist und auch nicht regnet.
D.h. auch, ich werde gleich morgens nach dem Aufstehen loslaufen. So der Plan.

Als weiteres Ziel habe ich mir vorgenommen, meine allgemeine Schnelligkeit zu erhöhen. Die Coronainfektion in 2022 hat mir echt viel an Energie genommen. Dazu kamen weitere kleine Verletzungen, so dass ich seitdem nicht mehr ernsthaft an meiner Schnelligkeit arbeiten konnte. Derzeit komme ich im easy run nur auf 6.5 - 6.8 km in der Stunde. Das ist nicht schnell. 8 km sollen es werden.

Das andere Hauptziel bleibt gleich: schmerzfrei laufen. D.h., ich werde weiter /wieder an meiner Hüftstabilität arbeiten und auch wieder an der Mobilität der Schultern. Unglaublich, wie Schultern sich bemerkbar machen können und so das Laufen vermiesen. ...

Nein, von Rennen habe ich nichts geschrieben, weil ich für das nächste Jahr kein offizielles Rennen planen möchte. Ich möchte mich auf meine 60 km konzentrieren. Um meinem Traum von 100 km näher zu kommen. Dafür muss ich mit meinem Körper noch ganz viel arbeiten.
Aber es wird Etappenziele geben oder spontane Mini-Ziele, wer weiß, vielleicht kommt mir ein 5 km Rennen gelegen, um zu gucken, wie schnell bin ich denn schon geworden :) (kicher)

So, ich hoffe, es sind alle gut durch die Feiertage gekommen und können die Zeit bis zum neuen Jahr noch genießen.

Ich wünsche schon mal allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Statistik:
Januar: 275,1 km gesamt, davon 47,7 gehen, 22km Langlaufen 
Februar: 228,7 km gesamt, davon 34,4 gehen 
März: 296,6 km, davon 38,8 km gehen
April: 339,4 km, davon 66,5 km gehen, 14km Rad
Mai: 215,8km, davon 106,4 km gehen, 196,7 km Rad
Juni: 328,5 km, davon 56,1 km gehen
Juli: 231, 4 km, davon 74,7 km gehen, 86km Rad
August: 312,5 km, davon 71,2 km gehen
September: 363 km, davon 144,9 km gehen, 46km Rad
Oktober: 256,8 km
November: 229, 2 km
       






KW 42

Morgen ist das Rennen

So, morgen ist es soweit. Diese Woche war meine Taper-Woche. Habe für das Wort Taper noch kein gutes deutsches Wort gefunden. "Auslauf"-Woche?
Ich bin Montag bis Mittwoch morgens locker gelaufen, zwischen 10 und 11.6 km, damit die Beine nicht "vergessen", worum es geht. 
Donnerstag und Freitag habe ich Spaziergänge gemacht, zwischen 6.5 und 4 km. Heute ist ausruhen angesagt, keine größeren Spaziergänge, nur normale Hausarbeit, Yoga und Pilates.
Heute werden die Laufklamotten bereit gelegt und die Verpflegung vorbereitet.
Heute wird vor allem auch mentales Training durchgeführt, positiv bleiben, dem Ehrgeiz-Terrier nicht zu viel Futter geben, die negative innere Stimme ignorieren, übertönen.
Ich bin guter Dinge, mit den Verletzungen und Erkältungen war ein Mehr an Training nicht drin. Ich habe ja schließlich auch ein Berufsleben, da muss ich ja auch funktionieren.

Natürlich habe ich Ziele! Ja, mehrere!
1. Durchhalten, ohne Asthmaanfall
2. 6h am Stück in Bewegung bleiben
3. im Minimum erreichen, was ich letztes Jahr erreicht habe, gerne mehr
4. Nicht frustriert sein
5. Den Lauf genießen
6. Gucken, was geht, dranbleiben 

Das war es in Kürze, mehr dann im Laufbericht nächste Woche und auf Instagram.

Statistik:
Januar: 275,1 km gesamt, davon 47,7 gehen, 22km Langlaufen 
Februar: 228,7 km gesamt, davon 34,4 gehen 
März: 296,6 km, davon 38,8 km gehen
April: 339,4 km, davon 66,5 km gehen, 14km Rad
Mai: 215,8km, davon 106,4 km gehen, 196,7 km Rad
Juni: 328,5 km, davon 56,1 km gehen
Juli: 231, 4 km, davon 74,7 km gehen, 86km Rad
August: 312,5 km, davon 71,2 km gehen
September: 363 km, davon 144,9 km gehen, 46km Rad
       






KW 38

Noch 28 Tage bis zum Rennen

Vorgestern bin ich einen Ultramarathon von 44km gewandert. Dazu habe ich einen kleinen "Wanderbericht" verfasst.
Als Fazit daraus nehme ich mit, Gehen auf flachem Terrain geht gut ( :) ). Ich bin die ersten 24km richtig gut voran gekommen, und nach der großen Pause ging es sich bis Kilometer 33/34 gut. Danach wurde es Arbeit.
Aber heute ist alles wieder gut, nichts tut weh oder macht sich sonstwie bemerkbar. Da sollte es ja morgen mit dem nächsten langen Lauf à 4h gut klappen.
Den ersten 4h Lauf in diesem Jahr habe ich letzte Woche gemacht. Da kamen 26.2 km raus. Ich bin morgens um 5 Uhr aufgestanden, habe wie immer den Hund fertig gemacht und bin dann 1h ums Viertel gelaufen, bis es hell genug war, dass ich mich auf die Geh/Radl-Wege wagen konnte. Hier werden erst ab 5.30Uhr wieder die Straßenlaternen angemacht und erst kurz vor Sonnenaufgang sind auch die nicht beleuchteten Wege wieder gut zu erkennen. Mit Stirnlampe laufen finde ich zu diesem Zweck ein wenig albern.
Na ja, nach der Stunde ging es dann 1.5h in die eine Richtung und danach wieder zurück. Insgesamt war ich auf dem Rückweg dann 4min zu langsam, konnte also meine Geschwindigkeit nicht halten.
In vorherigen Berichten habe ich ja schon erwähnt, dass ich nur eine bestimmte Dauer ohne Gehpause laufen kann. 
Letzte Woche habe ich es 1h und 2min lang geschafft. Meine bisherige Bestleistung.

Was bedeutet das für mich?
Gleich wie langsam oder schnell ich beginne, ich komme irgendwann an einen Punkt, da bin ich außer Atem. Natürlich dauert es länger, wenn ich langsam laufe, aber selbst dann, nach z.B. 1h 2min, bin ich außer Atem als wäre ich gerade einen Sprint gelaufen. 
Und ebenfalls ganz gleich, wie langsam ich nach dem Wieder-zu-Atem-gekommen sein beginne, nach 5-6min ist diese "Atemlosigkeit" wieder da.
Zu Anfangs dachte ich, ich habe einfach nicht genug Kondition. Aber mittlerweile glaube ich, dass meine Lungen einfach nicht anders können. Einmal außer Atem gewesen, brauche ich eigentlich den restlichen Tag, um mich komplett davon zu erholen.
Mei, so ist es halt. Ich habe gelernt, in den letzten Monaten, dass es so ist und ich komme damit ja erstaunlich weit (siehe Ultramarathon-Wanderung).
Ich wiederhole mich, ich gehöre zu den langsamen Läufer:innen und das ist auch völlig in Ordnung so. Spaß macht es trotzdem und Erfolge kann ich für mich auch verbuchen.

Wie geht es weiter?
Morgen laufe ich nochmal einen 4h Lauf und dann kann ich das in den kommenden Wochen noch 2x machen. Ich habe mir überlegt, dass ich die verbleibende Zeit nutze, mich gut auf die ersten 4h der 6h vorzubereiten, damit die Arbeit dann nach 4h beginnt. 
Zuerst wollte ich einen 5h Lauf machen, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich vielleicht besser insgesamt 4 x 4h laufe. 
Ich werde berichten, wie es ausging :)

Ansonsten mache ich weiter meine Stabi-Übungen für die Hüfte, Krafttraining und Pilates. Es gibt einen aktiven Ruhetag, ohne Laufen, aber mit einer Einheit aus den oben genannten 3 Möglichkeiten.


Statistik:
Januar: 275,1 km gesamt, davon 47,7 gehen, 22km Langlaufen 
Februar: 228,7 km gesamt, davon 34,4 gehen 
März: 296,6 km, davon 38,8 km gehen
April: 339,4 km, davon 66,5 km gehen, 14km Rad
Mai: 215,8km, davon 106,4 km gehen, 196,7 km Rad
Juni: 328,5 km, davon 56,1 km gehen
Juli: 231, 4 km, davon 74,7 km gehen, 86km Rad
August: 312,5 km, davon 71,2 km gehen
September: bislang: 261,9, davon 129,9 km gehen, 46km Rad
       






KW 35

Übung in Geduld - Teil 4

In meiner "Internetblase" haben fast alle, von denen ich auf YouTube regelmäßig Videos anschaue, etwas über Verletzungen/Erkältungen o.ä. gepostet.
Am besten davon hat mir der Beitrag von Flora Beverly gefallen, foodfitnessflora, Should I run when I am sick?
Dem kann ich nur zustimmen. Ich wiederhole hier jetzt nicht ihre Ausführungen, möchte nur eins herauspicken. Die Empfehlungen der Mayo-clinic, wenn eine Erkältung im Anmarsch ist, Symptome über den Schultern, dann kann man noch trainieren, alles unterhalb der Schultern sollte man auskurieren (in meinen Worten ausgedrückt ;) )
So ähnlich ging es mir auch. Ich habe Montags bemerkt, dass meine Nase läuft, ich musste vermehrt niesen. Zuerst dachte ich, wie fast immer, dass irgendetwas draußen blüht. Ist ja nicht ungewöhnlich, als Allergikerin. Zumal ich ansonsten keine weiteren Symptome hatte.
Freitagsmorgens habe ich dann bemerkt, dass ich so einen leichten Nebel in meinem Kopf habe, der hat sich dann bis zum Abend zu einem echten Erkältungsgefühl ausgewachsen. 
Ich konnte Morgens noch laufen gehen und am Abend dachte ich (So ein xxxx).
Samstags ging dann gar nichts mehr. Ich habe mich krank gefühlt, allerdings hatte ich keinen Husten oder ähnliches.
Sonntag ging es dann schon besser und da habe ich auch ein leichtes Muskeltraining gemacht. 
Und Montags konnte ich schon wieder Spazierengehen und Dienstags laufen.
Was will ich damit sagen?
Ich möchte unterstreichen, was Flora in ihrem Beitrag erzählt, dass ich aus eigener Erfahrung sagen kann, ja, auch mit einer Erkältung oder Schnupfen kann man noch was machen. Aber man muss immer auf seinen Körper hören. Man sollte nicht übertreiben und echt gucken, dass man eine Pause macht, damit man am übernächsten Tag wieder weitermachen kann.
Wie auf Instagram verkündet, geht es mit dem Laufen ganz gut voran. Gestern hatte ich meinen 2ten langen Lauf seit der Erkältung bzw. diesem Hüftschaden (kicher) Es lief ganz gut, konnte 2h bei angenehmen Temperaturen laufen, habe nur jeweils 4 Gehpausen pro Stunde gebraucht. Ab 8Uhr wurde es dann merklich wärmer und ich merklich langsamer. Die letzte halbe Stunde war dann echt anstrengend für mich. Stand heute wäre ein 6h Lauf noch nicht machbar, also laufbar. 
Die gute Nachricht ist, es sind noch 7 Wochen.


Statistik:
Januar: 275,1 km gesamt, davon 47,7 gehen, 22km Langlaufen 
Februar: 228,7 km gesamt, davon 34,4 gehen 
März: 296,6 km, davon 38,8 km gehen
April: 339,4 km, davon 66,5 km gehen, 14km Rad
Mai: 215,8km, davon 106,4 km gehen, 196,7 km Rad
Juni: 328,5 km, davon 56,1 km gehen
Juli: 231, 4 km, davon 74,7 km gehen, 86km Rad
August: 312,5 km, davon 71,2 km gehen
       






KW 33

Übung in Geduld - Teil 3

Hoffnung. Ist auch so ein großes Wort. Ich bin jetzt nicht so der Fan von Hoffnung. Ich möchte lieber etwas aktiv machen, als auf etwas zu hoffen. Ich persönlich glaube, dass man erst mit dem Hoffen beginnen sollte, wenn man sich vorbereitet hat, gearbeitet hat, etwas dafür getan hat.
Trotzdem tu ich es natürlich. Ich ertappe mich, dass ich hoffe. Im Großen wie im Kleinen.
Im Großen (ich schau die Nachrichten morgens an und ab und zu hoffe ich zu lesen, dass die Welt besser geworden ist). Im Kleinen (ich steh morgens auf und schöpfe Hoffnung, weil mir auch nach der Gassi-Runde nichts weh macht).
Seit letzter Woche kann ich wieder laufen. Ganz langsam. Wirklich langsam, so 10 oder 9min pro Kilometer langsam. Aber es geht immer länger auch am Stück und das aller Wichtigste, schmerzfrei. Happy! 
So sind dann letzte Woche 50km dabei rausgekommen. Nicht schlecht.
Diese Woche könnten es 60km werden, mal sehen, bzw. eher mal fühlen :)
Diese Situation stimmt mich dann hoffnungsvoll. Dass noch was möglich ist, dass ich weitermachen kann. 
Man muss dran bleiben, darf nicht aufgeben. Auf den Körper hören, tun, was geht. Vielleicht kann man nur gehen, statt rennen. Oder eben nur langsam laufen. Aber so lange was geht, gibt es Hoffnung.
Noch 9 Wochen bis zum Rennen


Statistik:
Januar: 275,1 km gesamt, davon 47,7 gehen, 22km Langlaufen 
Februar: 228,7 km gesamt, davon 34,4 gehen 
März: 296,6 km, davon 38,8 km gehen
April: 339,4 km, davon 66,5 km gehen, 14km Rad
Mai: 215,8km, davon 106,4 km gehen, 196,7 km Rad
Juni: 328,5 km, davon 56,1 km gehen
Juli: 231, 4 km, davon 74,7 km gehen, 86km Rad
       






KW 31

Übung in Geduld - Teil 2

Jetzt bin ich in Woche 3 mit echten Laufpausen, d.h. Woche 1 ohne Gehen und Laufen und letzte Woche und jetzt diese Woche ist ein Spazierengehen möglich.
Mein Knieproblem hat sich in rechte Hüfte verlagert, war bei der Osteopathie und bei der Akkupunktur.  Eine genaue Diagnose habe ich nicht bekommen, etwas in Richtung Piriformes-, Ischias-, ISG-Problem.
Per Selbstdiagnose mit Hilfe von diversen YouTube Physiotherapeuten habe ich durch Try and Error herausgefunden, dass mein "Problem" keine Dehnung mag, sondern Krafttraining angesagt ist. Da ich ja nicht so viel Laufen gehe (haha, gar nicht) habe ich jetzt mehr Zeit für Krafttraining. Ich stärke meine Körpermitte, mache noch gezielteres Training für die Gluteusmuskeln und den Pririformes.
Lustigerweise kann ich wieder Radfahren, habe kein Knieproblem mehr! (Es gibt bestimmt jemand, der das erklären kann :) )
Immerhin konnte ich jetzt gestern und heute schon 6,8 km in einem normalen Spaziergangtempo gehen. Mein Hund schaut mich nicht mehr fragend an (Was bist'n heut so langsam?) 
Allerdings nicht Beschwerdefrei. Und das ist jetzt natürlich mein oberstes Ziel. Gehen ohne Beschwerden und dann Laufen ohne Beschwerden.
Ich übe mich in Geduld, Hartnäckigkeit, versuche auch nett zu mir zu sein und nicht dem Frustationstrigger nachzugeben. Das ist eine schwere Übung, die mir nicht leicht fällt, für die ich mich auch konzentrieren muss. 
Ich kann vermelden, dass meine Familie diesbezüglich zufrieden ist :) Ich bin noch sozialverträglich.
Was ist nun mit meinem 6h-Lauf?
Ja, was ist damit. Das weiß ich nicht. Ich kann wirklich nicht sagen, wann ich wieder vernünftig trainieren kann. Ich schätze mal, dass es noch 2 Wochen dauern wird. Dann ist Mitte August. Ich mag bis dahin dann einiges an Muskulatur aufgebaut bzw. stabilisiert haben, aber meine Kondition ist nicht die Beste (um es mal positiv auszudrücken). 
Ich werde mein Bestes tun, werde so langsam und beständig trainieren wie es eben geht und dann werde ich mich am 20. Oktober überraschen lassen müssen, wie viele Runden es dann werden.


Statistik:
Januar: 275,1 km gesamt, davon 47,7 gehen, 22km Langlaufen 
Februar: 228,7 km gesamt, davon 34,4 gehen 
März: 296,6 km, davon 38,8 km gehen
April: 339,4 km, davon 66,5 km gehen, 14km Rad
Mai: 215,8km, davon 106,4 km gehen, 196,7 km Rad
Juni: 328,5 km, davon 56,1 km gehen
Juli: Woche 28: 75,4 km, davon 2.4 km gehen
         Woche 29: 12,7 km, davon 11.7 km gehen, 53 km Rad
         Woche 30: 24, 1 km, davon 24, 1km gehen, 28km Rad






KW 27

Übung in Geduld


Ach ja, die schönen Pläne. Und das reale Leben.
Ich habe mir so tolle neue Schuhe gekauft, für das Trailrunning, aber mein Gestell mag sie nicht. Mein rechtes Bein, vom Knie zur Hüfte, mögen die neuen Schuhe nicht. Gar nicht. Ich musste jetzt eine Laufpause von 2 Wochen einlegen, d.h. ohne die neuen Schuhe und ohne auf Waldboden/Trailboden zu laufen.
Seit einer Woche kann ich gezieltes Stabilitäts- und Krafttraining für die Knie machen. Viel, ganz viel Dehnen! Da habe ich eine tolle Yogasequenz von Paula Lay gefunden (Hips und Hamstrings), das hilft mir sehr.
Mein Kilometervolumen pro Woche konnte ich ganz gut halten, für den Juni waren ja 70 Laufkilometer geplant, die habe ich auch fast geschafft, bis auf die erste Woche (immer noch Erholung von der Erkältung) und die letzte Woche war Ruhewoche (da waren es nur 67.7 gelaufene Kilometer).
Im Juli sollten es 80 gelaufene Kilometer werden.
Dieser erhöhte Umfang trägt natürlich auch zur Belastung bei. Das war in der Vergangenheit auch so, dass mein Gestell sich dagegen gewehrt hat und ich immer wieder eine Woche einlegen musste, mit weniger Kilometer und mehr Krafttraining.
Geduld ist das Stichwort, mein Körper braucht mehr Zeit als anderer Leute Körper.
Das Radfahren habe ich jetzt auf Eis gelegt, weil meine Knie kein Radfahren mögen, derzeit.
Mein Eindruck bzgl. Fitness ist, dass ich immer noch nicht so schnell bin, wie im April, aber ich halte länger durch, ehe ich eine Gehpause machen muss und auf der Erholungsstrecke von 11km brauche ich ingesamt weniger Pausen. Das ist auch ein Erfolg. 
Langer Lauf: Hier bin ich mittlerweile bei der Dauer von 2:45 min angekommen, am Samstag gibt es den nächsten langen Lauf mit 3h Dauer. Damit bin ich zufrieden. 
Seit 3 Wochen habe ich eine Laufweste, habe ich mich ja lange gesträubt, weil ich dachte, ich bekomme Probleme mit meinen Schultern. War auch so, aber nach 10x laufen war das auch erledigt, komme super damit zurecht.

Statistik:
Januar: 275,1 km gesamt, davon 47,7 gehen, 22km Langlaufen 
Februar: 228,7 km gesamt, davon 34,4 gehen 
März: 296,6 km, davon 38,8 km gehen
April: 339,4 km, davon 66,5 km gehen, 14km Rad
Mai: 215,8km, davon 106,4 km gehen, 196,7 km Rad
Juni: 328,5 km, davon 56,1 km gehen






KW 22

Motivation nach langer Pause

Ich bin diese lästige Erkältung endlich los. Ich konnte im Mai gerade mal ein wenig über 100 km insgesamt laufen. Das war nicht viel. Dafür habe ich fast 200km auf dem Rad zurückgelegt. Nicht schlecht, ist aber eben nicht laufen. Was macht man dann?
Natürlich ausruhen, bis die Erkältung weg ist.
Wenn man sich besser fühlt, kann man Rad fahren oder Spaziergehen.
Mentales Training, ganz wichtig, das geht auch fast immer. Da ich im Kopf relativ klar war (!), habe ich in diesen Wochen mich viel mit der mentalen Vorbereitung auf ein Rennen befasst. Ich habe das Buch von Shi Heng Yi gelesen und mache daraus auch zwei Übungen, einmal die Standübung Zahn Zhuang und die Übung Ma Bu. Ist für Körper und Geist. Ich bin mittlerweile bei jeweils 11 bzw. 5min. Ist wirklich interessant, was das "Stehen" mit dem Geist macht.
Krafttraining geht auch fast immer und überall. Meine Hüftstabilisierung mache ich immer noch regelmäßig, die Kraftübungen für meine Knie auch. Das alles geht auch mit Husten.
Und man kann sich einen Trainingsplan überlegen, was ich gemacht habe. Einen Plan, der vorsieht, dass ich im Oktober einen 6h Lauf absolviere. Mehr dazu hier auf der Trainingsseite. (Ja, ich weiß, Pläne sind dazu da, die Götter zu amüsieren)
Ich kann sagen (bzw. schreiben), dass ich nicht frustriert in den Juni starte. Meine letzte Woche war eine fast normale Laufwoche (ohne Intervalle, ohne langen Lauf) und ich bin auch noch nicht so schnell wie im April, aber übermorgen geht es dann los. 

Statistik:
Januar: 275,1 km gesamt, davon 47,7 gehen, 22km Langlaufen 
Februar: 228,7 km gesamt, davon 34,4 gehen 
März: 296,6 km, davon 38,8 km gehen
April: 339,4 km, davon 66,5 km gehen, 14km Rad
Mai: 215,8km, davon 106,4 km gehen, 196,7 km Rad






KW 18

Update

Ich habe meine erste Woche mit mindestens 70 gelaufenen Kilometern hinter mir und fühle mich gut! (Jubel!) 
Da macht dann eine kleine, blöde, unglaublich lästige Halsentzündung nicht mehr sooooo viel aus. Lege eben jetzt eine Ruhewoche ein und dann kommt der beschriebene Trainings-Rhythmus 3 + 1.

Was gibt es sonst Neues?
Ich habe mir ein Paar Trail-Running Schuhe geleistet, war ganz mutig und habe sie online bestellt, ohne anzuprobieren: Saucony Ride 15. Ich muss dazu sagen, bis jetzt habe ich mit Saucony sehr gute Erfahrung gemacht, deren Schuhe passen super zu meinen Füßen und dem restlichen Gestell.
So auch dieser. Ich hatte echt Glück (grins, freu). Ich bin damit auch schon 2x 12km gelaufen, auch auf "Trail" und es läuft sich gut. Muss mich allerdings an das Gewicht gewöhnen, der Schuh ist doch schwerer als die anderen. Und das Abrollen fühlt sich nicht so leicht an. Soweit ich das nach den beiden Läufen sagen kann, ist es der Schuh, den ich dann für den 6h-Lauf tragen werde.

 Ach ja, und dann habe ich einen Instagram-Account eröffnet. Dort poste ich aktuelle Infos zu meinem Training und meinen Plänen.


Statistik:
Januar: 275,1 km gesamt, davon 47,7 gehen, 22km Langlaufen 
Februar: 228,7 km gesamt, davon 34,4 gehen 
März: 296,6 km, davon 38,8 km gehen
April: 339,4 km, davon 66,5 km gehen, 14km Rad






KW 15

Nach dem Halbmarathon (ist vor dem 6h Lauf (im Oktober?))

 Ich erhole mich heute und morgen von dem gestrigen Lauf. Mehr darüber in meinem Bericht

Es geht mir eigentlich ganz gut, das Wehwehchen in meinem rechten Fuß beschwert sich heute ein wenig mehr als sonst und ich habe mir ein paar Blasen gelaufen. Allesamt bekommen eine kleine Pause.
Nächste Woche ist Ruhewoche und dann geht es weiter im Training für den 6h-Lauf. Im gewohnten Rhythmus: 3 Woche klotzen, 1 Woche Ruhe. 
So der Plan.


Statistik:
Januar: 275,1 km gesamt, davon 47,7 gehen, 22km Langlaufen 
Februar: 228,7 km gesamt, davon 34,4 gehen 
März: 296,6 km, davon 38,8 km gehen






KW 14

Vorbereitung für den Halbmarathon

 - Ich bin 3x 21km gelaufen, aufgeteilt auf 1 2h Lauf morgens und die restlichen Kilometer bis 21 dann Mittags
- 1 Intervalleinheit/Woche,  Steigerung von 10x 80 Doppelschritte auf 10x110 Doppelschritte 
- dazwischen leichte Läufe, achte gerade sehr auf den Puls, versuche unter einem Puls von 134 zu laufen (habe meine alte Pulsuhr wieder ausgeholt): habe den Puls nach MAF errechnet
- 3-4 / Woche Krafttraining, spezifisch für die Beine und den Oberkörper und natürlich meine Hüftstabi-Übungen!
- dazu jeden Lauftag gutes Dehnen und 1 Yoga-Einheit für die Hüfte an einem Nichtlauf-Tag
- sofern notwendig und jetzt die restlichen Tage bis zum Lauf, dazu noch, wenn es reinpasst, tägliche Yogaeinheit für die Schulter und den Nacken
- ab jetzt bis zum Lauf, aufs Essen achten, also nicht mehr so viel bzw. so wenig Zucker wie möglich, z.B. 
- höre/sehe Vlogs oder Podcasts zum Thema "gute Gedanken" für den Lauf, als mentales Training
- Und natürlich, viel trinken, viel schlafen.... 
-Recherche: wie die Laufstrecke aussieht, wie komme ich zum Start, wann kann ich meine Laufnummer abholen

Statistik:
Januar: 275,1 km gesamt, davon 47,7 gehen, 22km Langlaufen 
Februar: 228,7 km gesamt, davon 34,4 gehen 
März: 296,6 km, davon 38,8 km gehen






KW 12

Nachlese zum 6h Lauf

Ich habe mich für einen Halbmarathon im April angemeldet. Es läuft ganz gut (kicher) und da dachte ich mir, als Motivationsschub und zum Lernen mach ich bei diesem Lauf mit. Was hat das jetzt mit der Nachlese zu tun? 
Well, ich schaue auf YouTube gerne die Videos von Sally Mcrae an, u.a. Und zufällig habe ich ein aktuelles Video gefunden, in dem sie zeigt bzw. offen darüber spricht, dass es ihr in diesem Lauf nicht soooo gut ging und was dazu geführt hat. (So gut, bedeutet, sie hat den Lauf nicht gewonnen, sondern kam nur unter die ersten 10!) (Also supergut mit mir zu vergleichen (lach) ) 
So, mir hat das aber trotzdem geholfen, weil ich mir weiter Gedanken über meinen 6h Lauf gemacht habe. Zum Einen hat mir der Lauf gezeigt, dass ich immer noch sehr viel zu lernen habe, wenn es um geistige Flexibilität geht, zum Anderen muss ich lernen auszuhalten, wenn scheinbar alle mich überholen! Und hier kommen wir zum Halbmarathon im April. Um zu lernen, das Überholtwerden auszuhalten, muss ich an Rennen teilnehmen. Und das mache ich. 

Wie oben angedeutet, das Training läuft gut, das Wetter ist so, dass ich auch die Pollen gut aushalten kann. Ich probiere gerade aus, dass ich meinen langen Lauf auf 2 Portionen aufteile, hab ich von Laufprofis schon ein paar mal gehört. Gerade habe ich nicht so viel Lust morgens um 5 aus dem Haus zu gehen, deswegen laufe ich morgens 2h, vor dem Frühstück und dann in der Mittagspause, vor dem Mittagessen noch einmal. Derzeit sind es 7km. Ich werde bei dem Rennen sehen, ob das eine gute Idee war. Ich werde berichten!

Statistik:
Januar: 275,1 km gesamt, davon 47,7 gehen, 22km Langlaufen 
Februar: 228,7 km gesamt, davon 34,4 gehen






KW 6

Mal wieder diese Jahreszeit....  

Ach ja, es ist mal wieder soweit, die Frühjahrspollen sind unterwegs, bei uns ums Eck blüht die Hasel schon seit Dezember. 
Seit ungefähr 3 Wochen machen sich die Pollen sehr bemerkbar, ich muss deutlich mehr Gehpausen einlegen, weil ich einfach so außer Atem bin. So werde ich wohl bis Ende April mit mir Geduld haben, keine Aktionen wie Sprintintervalle oder so laufen, damit sich meine Lungen nicht so anstrengen müssen. 
Ich werde meinen Fokus auf Krafttraining, Stabilität und Mobilität legen und ansonsten im aeroben Bereich laufen. Meine Kilometer pro Woche sind derzeit bei ca. 55 gelaufenen Kilometern. Je nach Wetter bzw. Pollenflug werde ich versuchen, mal eine Woche bzw. einen Tag mit mehr Kilometern einzulegen. Aber ernsthaft werde ich erst ab April versuchen, die Kilometer zu erhöhen. 
Im Januar gab es eine Abwechslung mit 4 Tagen Langlaufen, das hat viel Spaß gemacht. Super war auch, dass meine Schultern und mein Rücken die ungewohnte Bewegung gut verkraftet haben. Ein Hoch auf Krafttraining!

Statistik:
Januar: 275,1 km gesamt, davon 47,7 gehen, 22km Langlaufen






KW 52

Jahresende und Ausblick

 Ein aus sportlicher Sicht gesehen, ganz gutes Jahr geht zu Ende. Also, geht heute zu Ende :) Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Ich laufe immer noch schmerzfrei. Ich laufe auch eigentlich noch jeden Werktag und fühle mich fit und gesund wie selten. 
Das ich meinen 6h-Lauf nicht so abgeschloßen habe, wie gewünscht, geschenkt. Wiederhole ich dann zu gegebener Zeit. Ich hatte im Dezember ein paar Tage mit dem Laufen ausgesetzt bzw. durch Indoor-Training (Laufband oder Hometrainer) ersetzt. Das geht, aber draußen laufen ist doch so viel besser. 
Jetzt freue mich darauf, dass die Zeit der Völlerei vorbei ist und ich mich wieder dem Lauftraining widmen kann. 
Natürlich hat auch wieder die Pollenzeit begonnen, die Hasel blüht eifrig. Aber ich bin vorbereitet, laufe nur mit Mundschutz, das geht ganz gut. Meine Erfahrung lehrt meinen Ehrgeizterrier, dass zu dieser Zeit wieder mehr Laufpausen angesagt sind, auch das ist jetzt nicht mehr so schlimm. Was kommt in 2024? 
Ich kann natürlich auch nicht hellsehen :), aber ich kann verraten, was ich so vorhabe. Ich habe den 13. April 2024 nicht vergessen, mal gucken, ob das was für mich ist oder nicht. Entscheide ich spontan. 
Dann habe ich die 4x4x48 Challenge ins Auge gefasst, allerdings die europäische Variante, also 4 Kilometer alle 4 Stunden für 48 Stunden. Muss ich noch planen, wann ich denke, dass ich soweit bin. 
Als weiteres Event möchte ich gerne im September eine Weitwanderung machen, 50km. Und last but not least, natürlich "meine" 6h laufen. Das habe ich dann im November vor. Für beides habe ich noch keine genauen Termine. 
Das Training für all das beginnt dann am 2. 1. !
 Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und für 2024 alles Gute, in der Hauptsache Gesundheit und viel Erfolg.

Statistik:
Januar: 280,5 km gesamt, davon 57,5 gehen
Februar: 84,7  km gesamt, davon 26,9 gehen
März: 276 km gesamt, davon 70,1 gehen
April: 277km gesamt, davon 36,8 gehen
Mai: 295,1 km gesamt, davon 34,4 gehen
Juni: 342,5 km gesamt, davon 178 gehen/wandern
Juli: 340,7 km, davon 29,6 gehen
August: 321,6 km,  davon 37, 5 gehen
September: 272, 1km, davon 73 gehen
Oktober: 111,9 km, davon 13.1 gehen
November: 221,4 km, davon 45,5 gehen
Dezember: 266,6 km, davon 42.5 gehen






KW 48

Erholung

Ich kann sagen, dass ich mehr Erholung brauche, als die Faustregel 1Tag pro 5km besagt. Wie so viele Male habe ich die Erfahrung gemacht, dass solche allgemeingültigen Regeln an die jeweilige Person angepasst werden sollten. 
Bei mir hat es fast 3 Wochen gedauert, bis sich die normale Laufeinheit von 12km nicht mehr angestrengt angefühlt hat. Zum Glück habe ich ja Zeit! Ich habe keinen Lauf im Winter geplant. Ich möchte, wie so oft in der "Off-Season" meine Fitness einigermaßen behalten und an meinen Schwachstellen arbeiten. 
Ich habe einen sogenannten Volkslauf in meiner Nähe gefunden, der findet am 13. April 2024 statt. Ist zwar noch in der Pollenzeit, aber wer weiß wie sich das Wetter und die Pollen entwickeln. Ich behalte das Datum mal heimlich im Hinterkopf und entscheide spontan, also irgendwann im April, ob ich mich a) fit genug fühle und b) ob das Wetter mir geneigt ist. Wenn beides erfüllt ist, dann würde ich teilnehmen. Und noch spontaner entscheide ich dann, ob es dann 10km oder 21km werden :) 
Schwachstellen: gerade  liegt Schnee, viel Schnee. Da rutscht man schon mal, nur ein wenig, der Körper gleicht das automatisch aus, ohne dass man sich dessen bewusst ist. Normalerweise. Ich merke diese Rutscherei schon nach einer gewissen Zeit. Noch ist alles im grünen Bereich, aber an meiner Hüftstabilität muss ich weiter arbeiten. Und das geht auch in der Nebensaison weiter.  
Wie geht es jetzt bis Ende des Schnees/der Winterzeit weiter? Hierzu gibt es ein Update in meinem Trainingskapitel. Hier sei nur kurz gesagt, es geht, was geht. Wenn das Wetter es nicht zulässt, dann setze ich mich auf den Hometrainer und radle eine Stunde Minimum. Mache meine Stabi-Übungen, mache meine Yoga-Übungen und mein übriges Krafttraining. Ab und an gehe ich auch auf das Laufband. Habe mir mal Pilates angeschaut, also auf YouTube nach Anfängerübungen geschaut :) Das habe ich mir für den Winter vorgenommen, in Pilates mal reinzuschnuppern. Ich werde berichten.


Statistik:
Januar: 280,5 km gesamt, davon 57,5 gehen
Februar: 77,8  km gesamt, davon 26,9 gehen
März: 276 km gesamt, davon 70,1 gehen
April: 277km gesamt, davon 36,8 gehen
Mai: 295,1 km gesamt, davon 34,4 gehen
Juni: 342,5 km gesamt, davon 178 gehen/wandern
Juli: 340,7 km, davon 29,6 gehen
August: 321,6 km,  davon 37, 5 gehen
September: 272, 1km, davon 73 gehen
Oktober: 111,9 km, davon 13.1 gehen
November: 221,4 km, davon 45,5 gehen






KW 41

Mein 6h-Lauf liegt schon wieder 1 Woche hinter mir. Monatelang habe ich dafür trainiert und jetzt ist es Geschichte.
Na ja, geht auch weniger pathetisch, aber so ein wenig fühlt es sich leer an, gerade kein Ziel für das Training zu haben. Außer die allgemeinen, wie Fitness, Gesundheit, Gewicht halten etc. (Langweilig, gähnt mein Ehrgeiz-Terrier).
Aber der muss sich jetzt noch ein wenig gedulden und auch ausruhen. Ich muss den Lauf erst mal sacken lassen und dann werde ich mir für meinen Terrier was überlegen.
Diese Woche habe ich ruhig angehen lassen, Montag war Ruhetag, nur ein wenig Dehnen und Yogaübungen für die Hüfte. Der Muskelkater hielt sich in Grenzen, habe hauptsächlich die Partien gespürt, die für das Ausbalancieren des Gestells zuständig sind. Dazu mehr im Laufbericht.
Am Sonntagabend konnte ich meine Füße nicht abrollen, aber das ging am Montag schon wieder.
Dienstag war dann schon ein Spaziergang mit dem Hund machbar und weiter Dehnen und Yogaübungen. Ich habe mich so gut gefühlt, dass ich mich am Mittwoch auf eine kleine Runde getraut habe. Ging gut. Donnerstag und Freitag waren dann die "normalen" Runden machbar.
Die nächste Woche habe ich vor, jeden Wochentag laufen zu gehen, aber entspannt, also keinen Tempolauf oder auch nichts Längeres.
Und dann sehen wir weiter.



Statistik:
Januar: 280,5 km gesamt, davon 57,5 gehen
Februar: 77,8  km gesamt, davon 26,9 gehen
März: 276 km gesamt, davon 70,1 gehen
April: 277km gesamt, davon 36,8 gehen
Mai: 295,1 km gesamt, davon 34,4 gehen
Juni: 342,5 km gesamt, davon 178 gehen/wandern
Juli: 340,7 km, davon 29,6 gehen
August: 321,6 km,  davon 37, 5 gehen
September: 272, 1km, davon 73 gehen







KW 33

Ich habe meinen 5h Lauf hinter mir. Es sind nicht ganz 5h geworden, weil ich tatsächlich schneller war als gedacht! Es wurden dann "nur" 4h 43. 
Es lief sich gut. Ich bin morgens um 4Uhr aufgestanden, um der großen Hitze zu entgehen. Auf dem Heimweg waren es dann schon an die 26Grad, das ist definitiv viel zu heiß für mich.
Ganz im Sinne des 6h-Laufs habe ich mir eine Runde von 3km ausgesucht, die bin ich dann 8x gelaufen. Die ersten beiden Runden sind ja noch spannend, weil man guckt, was es zu sehen gibt und man sich noch gut fühlt. Ab Runde 3 oder 4 hat man dann vermeintlich alles gesehen und dann muss ich mich auf das Laufen konzentrieren. Das heißt, ich achte darauf, wie ich laufe, dass ich nicht nach vorn über sinke (macht fiese Schmerzen zwischen den Schulterblättern) und dass ich, zumindest, gedanklich meine Hüfte nach vorn schiebe, beim Laufen.  Mit meinem Essen/Trinken Mix aus Smoothie, Macadamianüssen und Wasser komme ich gut zurecht. Für mich hat sich gezeigt, dass Oliven ein wahres Wundermittel sind! Nach ungefähr 2h habe ich ein Tief. Ich habe festgestellt, dass ich das immer habe, mal mehr oder weniger tief oder lang (je nachdem :) ) Und da hilft es mir, wenn ich mir zwei Oliven in den Mund stecke. Der erste Biss ist eine echte Bitterexplosion, geballt mit Salz. Das macht meinen Kopf klar. Für die nächste halbe Stunde reicht das dann auch und dann bin ich mit dem "Besprechen" meines Gestells beschäftigt. Die Knie wollen bemerkt werden, der rechte Fuß hat auch was zu sagen, das nehme ich alles zur Kenntnis und reagiere mit Freundlichkeit darauf, bedanke mich, dass sie mich weiter tragen wollen. Immer wieder zähle ich meine Schritte, wenn es zu arg wird, also zu arg mit den Knien, mit dem Fuß, mit der Länge der Runden. Das trägt mich immer wieder.
Ich habe auch meinen Frieden mit den Gehpausen gemacht. Denn ich habe festgestellt, in meinen "kurzen" 11km Läufen, dass ich damit echt schnell bin (verglichen mit mir, natürlich). 
Ja und dann gibt es das Phänomen, dass nach dem Tief, plötzlich 2h vergangen sind und ich schon wieder auf dem Heimweg bin. Das Zählen, auf den Laufstil achten, das Atmen, die Gehpausen mit dem Trinken oder Essen und die Oliven lassen die Zeit einfach so vergehen und ich habe dann meinen jeweiligen langen Lauf, so auch diesen, geschafft. Das ist ein tolles Gefühl.
Was kommt als Nächstes?
Es sind noch 7 Wochen bis zum Rennen. Ich werde mich in meinen noch 3 oder 4 langen Läufen auf die 4h konzentrieren. Damit ich zumindest die ersten 4h des Rennens ein gutes Gefühl habe und weiß, das kann ich schaffen, habe ich schon soooo oft gemacht (Lachen).



Statistik:
Januar: 280,5 km gesamt, davon 57,5 gehen
Februar: 77,8  km gesamt, davon 26,9 gehen
März: 276 km gesamt, davon 70,1 gehen
April: 277km gesamt, davon 36,8 gehen
Mai: 295,1 km gesamt, davon 34,4 gehen
Juni: 342,5 km gesamt, davon 178 gehen/wandern
Juli: 340,7 km, davon 29,6 gehen







KW 19

Seit ungefähr 10 Tage habe ich das Gefühl, dass es wieder Läufe gibt, die mir leicht fallen. Seit der Coronainfektion das erste Mal.
Ich hatte mich zum Wings-for-Life Lauf angemeldet. Ich war auch bereit, nur die App nicht. Alle 200000 + X Menschen sind los gelaufen, nur meine App nicht. Fand ich nur so mittel cool, hat mir ziemlich die Laune verhagelt. Hilft allerdings gar nicht, wenn man laufen möchte und ein Ziel hatte. 
Bin also allein für mich gelaufen, habe versucht, 5km so schnell wie möglich zu laufen, war auch gar nicht so schlecht. Bin nicht an meine Bestzeit herangekommen, aber mit 34min war es doch ziemlich gut. 
Ich konnte trotzdem herausfinden, dass ich einen Halbmarathon in 2h 30min aller Wahrscheinlichkeit nicht schaffen werde. Ich kann diese Pace nicht über 21 km halten. 
Also habe ich mir einen anderen Lauf ausgesucht. Das Format des 6h-Laufs ist für mich ideal. Ich habe keine Angst davor, 6h lang zu laufen. Sogar das Im-Kreis-Laufen schreckt mich nicht, die zusätzliche mentale Herausforderung macht das Ganze noch ein wenig spannender.
Netterweise habe ich einen offiziellen 6h-Lauf gefunden, der auch Läufer:innen anspricht, die nicht so schnell sind oder ihren ersten Marathon laufen wollen. Innerhalb von 6h kann das gut möglich sein. 
Aus oben genanntem Grund gibt es deshalb heuer keinen Laufbericht, zumindest nicht im Mai. Ich hoffe sehr, dass ich dann im Oktober einen Laufbericht über meinen 6h Lauf schreiben kann. 



Statistik:
Januar: 280,5 km gesamt, davon 57,5 gehen
Februar: 77,8  km gesamt, davon 26,9 gehen
März: 276 km gesamt, davon 70,1 gehen
April: 277km gesamt, davon 36,8 gehen
Mai, KW 19: 108,9 km gesamt, davon 20,9 gehen







KW 12

Was gibt es Neues zu berichten?
Ich laufe wieder jeden Tag unter der Woche, das ist super!
Ich bin mittlerweile auch wieder relativ schnell (für meine Verhältnisse), aber länger als 1h 10 kann ich das nicht halten. Meine Langzeitkondition ist noch nicht wieder da. 
Trotzdem halte ich an meinem Plan, es im März noch langsam angehen zu lassen fest. Ich habe mit dem Lauf-ABC wieder angefangen. Mache auch wieder mehr Krafteinheiten, 2xWoche schaffe ich schon. 
Meine Hüfte möchte auch wieder mehr stabilisiert werden, ein Zeichen, dass mein Laufumfang von ca. 45km laufen und zwischen 10 und 19km gehen (Märzwerte) sich soweit erhöht hat, dass sich das bemerkbar macht. Auch eine Art Indikator :)

Wie weiter?
So wie bisher :), ab dem April versuche ich mich an Sprinteinheiten und auch daran, meinen zeitlichen Laufumfang wieder zu erhöhen. So gemächlich, wie die Kilometeranzahl, das klappt ganz gut. Auch wenn es vieeeel Geduld braucht.
Zu all dem ist ja die Zeit der Frühjahrspollen im vollen Gang, das hilft nicht wirklich :)

Statistik:
Januar: 280,5 km gesamt, davon 57,5 gehen
Februar: 77,8  km gesamt, davon 26,9 gehen
März bis KW12: 223 km gesamt, davon 57,1 gehen







KW 9

So, in KW8 habe ich mal vorsichtig mit dem Laufen wieder angefangen. Ich bin sehr, sehr langsam, muss viele, viele Verschnaufpausen machen. Aber es geht.
Trotzdem fühlt es sich anders an, als nach normalen Erkältungen. Ich werde auch weiterhin  vorsichtig sein und eben nur ganz langsam laufen. Und immer wieder auch Spazierengehen. 
Zusätzlich ein wenig Krafttraining, ein wenig Yoga, der Rest ist Ausruhen :)
Man darf sich davon nicht unterkriegen lassen. Trotzdem ist ein Blick auf die Jahresziele angebracht, eventuell muss man was anpassen oder sogar gleich aufs nächste Jahr verschieben.
Sagen wir so, wenn ich im Mai noch nicht die Kondition habe, die ich vor der Covid-Infektion hatte, werde ich mich nicht zu dem Halbmarathon anmelden. Dann eben nächstes Jahr.

Statistik:
Januar: 280,5 km gesamt, davon 57,5 gehen
Februar: 77,8  km gesamt, davon 26,9 gehen







KW 6

Ach, das hatte ich mir jetzt anders vorgestellt, habe den Januar gut abschließen können, auch wenn ich insgesamt nicht über 300 km gekommen bin. Trotzdem war ich zufrieden. Und dann erwischt mich eine Erkältung am letzten Tag des Monats und dann war der Test am 2. Februar positiv. So ein Mist, hatte so gut aufgepasst. Aber nachdem ja offiziell alles vorbei ist, hat man es halt schwer. ...
Genug der Jammerei, es war kein Spaß, aber es geht schon wieder aufwärts. An Laufen ist noch nicht zu denken, aber heute konnte ich einen ersten langen Spaziergang machen, gemütlich. Bin jetzt müde, aber das ist ja dann auch normal.
Wie sieht jetzt der weitere Plan aus?
Nächste Woche steht dort Spazierengehen auf dem Plan. Morgens, damit ich mich wieder daran gewöhne, morgens unterwegs zu sein.
Und dann schau wir mal. Mal sehen, ob die übernächste Woche leichtes Laufen schon möglich ist. Oder wenn nicht, dann eben noch längere Spaziergänge.
Das war es schon, mehr gibt es nicht zu erzählen.

Statistik:
Januar: 280,5 km gesamt, davon 57,5 gehen







KW 52

Letzter Tag im Jahr, Zeit die Statistik abzuschließen und neue Ziele zu formulieren!

Statistik 
KW 50: 58,7 km, davon 7 km gehen
KW 51: 17 km, davon 3 km gehen
KW 52: 56,5 km, davon 12 km gehen
Insgesamt bin ich in 2023  3350,5 km gelaufen und gegangen. Nachdem ich gleich im Februar solche Probleme hatte, finde ich das supergut, dass am Ende noch so viele Kilometer rausgekommen sind. 
Und ich mache es auch kurz, hier sind meine Ziele fürs nächste Jahr, die Top 5:
1: schmerzfrei Laufen
2: immer noch schmerzfrei Laufen
3: einen offiziellen Halbmarathon abschließen
4: einen Halbmarathon in 2:30 abschließen
5: die Zeit für 10 km oder 5 km verbessern

Ich habe gelesen, dass man sich als Lauftyp einteilen kann, ähnlich wie es Morgen- und Abendmenschen gibt. So gibt es Sprinter und Langläufer und....
So gibt es wohl auch die Marathonläufer und die Halbmarathonläufer. Und je nachdem sollte man sich dann mit seiner Disziplin anfreunden. Das habe ich in 2023 vor. Atemtechnisch wird es mein Körper mir vielleicht danken, dass ich mich in diesem Jahr auf den Halbmarathon konzentriere. 
Im dritten bzw. vierten Quartal habe ich vor dann den Halbmarathon anzugehen. Ob ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann, werde ich dann sehen.

Jetzt wünsche ich allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und für 2023 alles Gute.




KW 49

Fazit 2022

Ja, das kann ich jetzt schon so schreiben.  Auch wenn noch ein wenig vom Jahr 22 übrig ist, aber ich kann jetzt schon schreiben, dass ich meine Ziele, die ich mir für dieses Jahr gesteckt habe, nicht erreicht habe.
Ist das schlimm?
Hmm, vielleicht. Ein wenig. Mein Ehrgeizterrier ist schon ein wenig beleidigt gewesen, dass ich nicht so laufen konnte, wie ich (sie) wollte. Aber wenn man das Gesamtbild betrachtet, dann natürlich nicht. (Im Vergleich, was sonst so auf der Welt passiert).
Neues Jahr, neues Glück.
Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, die Muskelverspannungsketten, die in einem Körper so möglich sind, weiter kennenzulernen. Also vom ISG bis zu sehr schmerzhaften Muskelverspannungen im Gesicht. Und mit schmerzhaft meine ich schmerzhaft, nicht so ein wenig, sondern gscheit.
Mit Osteopathie und Akupunktur wurde es besser. 
Mein Ziel bleibt für die restlichen Tage sowie für die Zukunft, weiter schmerzfrei laufen zu können.
Was kann ich noch schreiben?
Dranbleiben ist wichtig. Ich habe jede Gelegenheit genutzt, die Kondition, die ich mir aufgebaut habe, nicht zu verlieren bzw. sofort wieder aufzubauen. Wenn Laufen nicht ging, konnte ich vielleicht gehen oder Radfahren. Wenn lange Strecken nicht gingen, dann vielleicht einige kürzere. 
Auch mit Yoga oder speziellen Bewegungseinheiten (ach ja, die Stabilisierungsübungen für die Hüfte!) kommt man weit. Helfen vielleicht der Kondition, halten aber den Körper geschmeidig. 
Habe jetzt eine Woche mit Wandern und langen Spaziergängen hinter mir, freue mich sehr auf das Laufen in der winterlichen Umgebung. Man kann jeden Tag an neuen Zielen feilen.
Welche das sind, für 2023 und danach, habe ich noch nicht zu Ende überlegt, das kommt dann im nächsten Eintrag. Sicher ist, es gibt welche!

Statistik 
KW 43: 71,8 km, davon 9,3 km gehen
KW 44: 84,3 km, davon 3,8 km gehen
KW 45: 37,3 km, davon 4,8 km gehen
KW 46: 32,5 km, davon 4 km gehen + 22km Rad
KW 47: 64,5 km, davon 5,5 km gehen
KW 48: 73 km, davon 20 gehen
KW 49: 54 km Wandern oder Spazierengehen




KW 42

Ach ja, Pläne. Sind wohl auch dazu gemacht, dass man sie ändert. Oder so ähnlich. In diesem Jahr werde ich keinen 50km Lauf mehr versuchen. Mein Körper ist müde, möchte nicht. Also höre ich auf meinen Körper. Aber einen privaten Lauf werde ich veranstalten, werde einen 3h-Lauf machen, mal gucken, wie viele Kilometer dabei herauskommen.
Ich muss mit Laufpausen laufen, es geht gerade nicht anders. Wenn ich was erzwinge, dann habe ich auch keine Lust mehr. Und das ist nun keine Option!
Und netterweise bin ich jetzt auf einen Artikel in einer Laufzeitschrift gestoßen, in der die Methode nach Jeff Galloway beschrieben stand. Nämlich das Rennen mit Gehpausen!
Ha, wie für mich gemacht. Werde mich damit jetzt näher beschäftigen, es macht auf jeden Fall im Kopf jetzt schon einen Unterschied, dass es viele Läufer gibt, die mit dieser Methode erfolgreich waren bzw. sind.
Außerdem habe ich mal wieder über die magischen 70km gelesen, in einem aktuellen Artikel. Dass es statistisch gesehen zu mehr Verletzungen kommen kann, wenn man sein Wochenpensum auf über 60 bzw. auf 70km pro Woche erhöht. Nun, das erlebe ich gerade, auch nicht zum ersten Mal. Daran muss ich wohl noch weiter arbeiten. Ich erhöhe mein Pensum schon immer sehr moderat, wenn ich ein paar Wochen lang die 60 bzw. auf > 65km genähert habe, aber sobald ich mich den 70km nähere, machen sich die "alten" Baustellen bemerkbar. Dann lege ich eine Ruhewoche ein und arbeite mich dann wieder weiter auf die 70 zu. 
Soweit so gut, bin noch guter Dinge, habe immer noch eine Riesenfreude am Laufen und so lange das so ist, ist eh alles gut.


Statistik 
KW 31: 60,6 km, davon 2 km gehen
KW 32: 91,9 km, davon 3 km gehen
KW 33: 66 km, davon 11 km gehen
KW 34: 80,9 km, davon 9,3 km gehen
KW 35: 104,6 km, davon 5,4 km gehen
KW 36: 83,1 km, davon 4.9 gehen
KW 37: 95,4  km, davon 33,9  km gehen
KW 38: 65,2 km, davon 22 km gehen
KW 39: 40,9 km, davon 17,5 km gehen
KW 40: 63,5km, davon 4.5 km gehen
KW 41: 52,2 km, davon 18 km gehen
KW 42: 66 km



KW 31

Wie die Zeit vergeht, schon sind 10 Woche um. War beschäftigt, aber ich habe immer auch versucht mein Laufpensum einzuhalten.
Hitze und ein fieser Wespenstich haben mich allerdings ein wenig eingeschränkt, seit dieser Woche geht es wieder regelmäßig jeden morgen zum Laufen. Und klappt wieder ganz gut.
Was kann ich noch zum Laufen nach Puls sagen/schreiben?
Ich habe mich natürlich brav hingesetzt und ausgerechnet, welche Pulswerte ich für den langsamen Dauerlauf, den zügigen Dauerlauf, den langen Lauf und natürlich für die schnellen Einheiten haben dürfte. Und ich habe versucht mich daran zu halten. 
Wie das manchmal so ist, wenn man sich gut fühlt, vergisst man ab und an, dass man eigentlich ein Handicap hat. So ging es mir mit den Pulswerten. Ich habe mich ertappt, dass ich in den Einheiten an der oberen Grenze des zulässigen Pulswertes war. Was dazu geführt hat, dass ich immer wieder außer Atem kam. Es hat ein paar Tage gedauert, bis mir klar wurde, dass ich ja als Mensch mit Asthma mich vielleicht nicht unbedingt an den Werten für Nicht-Asthmatiker halten kann, ohne Probleme zu haben. (!).
So, jetzt versuche ich am unteren Ende des Intervalls zu laufen und siehe da, klappt besser.
Durch die gewollten und ungewollten Pausen sehe ich mich dieses Jahr in der Lage, dass ich jetzt noch 3 Monate Zeit habe, mich auf meinen 50km Lauf im November vorzubereiten. Ich hätte das gerne weniger nach Plan gemacht, aber das ging ja nicht. Also versuche ich es jetzt nach Plan. Der offizielle Start ist nächste Woche.


Statistik 
KW 22: 96 km, davon 24.5 gehen
KW 23: 79,5 km, davon 2.5 gehen
KW 24: 60,1 km, davon 14.4 gehen
KW 25: 85,3 km, davon 14.9 gehen
KW 26: 70,2 km, davon 12.2 gehen
KW27: 83,1 km, davon 4.9 gehen
KW 28: 57 km
KW 29: 16 km gehen
KW 30: 43 km, davon 6.5 gehen

Gesamtziel-Countdown: 2207, 45 km zu laufen


KW 18, 19, 20, 21

Habe mir ein wenig Zeit gegeben, bis ich etwas Neues zu berichten hatte. Wie heißt es so schön, ich hatte noch an Altem zu knabbern.
In diesem Jahr wird es wohl ein Dauerbrenner werden, mein ISG. Habe ich mir anders vorgestellt. Ich möchte jetzt mal die nächsten Beiträge ohne Kommentare zu meinem ISG auskommen. Ein letztes Mal vermelde ich, dass ich weiterhin schmerzfrei laufen kann.
Im Mai habe ich jetzt versucht, mehr Kilometer zu laufen. Habe meine Intervalle auf 10x 100 Doppelschritte steigern können.
Diese Woche habe ich statt Intervalllaufen eine schnelle Runde eingeführt. Das habe ich schon einmal eine Zeitlang gemacht, ist eine nette Abwechslung.
Diese schnelle Runde sind 2km, obwohl ich dafür eine Straße mit Ampel überqueren muss, ist das schnell machbar. 
 A pros pos Abwechslung, ich habe meine Pulsuhr rausgekramt, mit neuer Batterie versehen und mich ein wenig schlau gemacht, wie man am besten nach Puls "läuft." 
Und mal wieder festgestellt, dass die Tipps und Tricks fast immer für gesunde Menschen gelten. Menschen mit Handicap müssen diese dann eben anpassen.
Meine Pulsuhr hat einen kleinen Computer, der mit meinen Daten die Fit-Zone ausgerechnet. Das wäre dann auch die Zone, in der ich die meisten Läufe zu absolvieren hätte.
Bin jetzt in Woche 2 und ich muss mich noch daran gewöhnen, dass meine Uhr piepst und mir sagt, was ich tun soll. Aber ich kann schon sagen, dass ich gleichmäßiger laufe.
Habe jetzt auch die zweite Woche geschafft, mehr an Kilometern zu laufen, am Montag waren es mal wieder über 21km. (Freu!)
Der neue Plan ist, das beizubehalten und allmählich zu steigern. Meine Miniziele gebe ich erst am 31.12. auf. (Um sie mir dann für 2023 vorzunehmen :) )


Statistik 
KW 17 63,5 km, davon 12,8 gehen
KW 18 50,8 km, davon 3.8 gehen
KW 19 74,4km , davon 11.5 gehen
KW 20 68,5km , davon 2 gehen
KW 21 97,8km, davon 23,5 gehen

Gesamtziel-Countdown: 2797, 65 km zu laufen


KW 16, 17

Habe den Monat wieder mit über 300 gelaufenen Kilometern abgeschloßen, laufe immer noch schmerzfrei! He, Jubel, Feier!
Aber das gute Wetter macht mir zu schaffen, zum Atmen ist die Luft nicht so gut. Trotzdem bin ich mit dem Monat zufrieden.
Am Sonntag, den 8. Mai ist der Wings for Life Run, da habe ich vor mitzumachen. Werde deshalb nächste Woche wieder das Konzept der Ruhewoche einführen. Ja, wieder, weil ich es nämlich ein wenig vergessen hatte. Ich war so mit meiner Laufform und mit dem Erhöhen des Pensums beschäftigt, dass ich das einfach vergessen habe. Ich bin damit im letzten Jahr sehr gut zurecht gekommen und werde das eben wieder machen.
Was habe ich vor? 
Letzten Sonntag bin ich zum ersten Mal wieder über 20 km gegangen. Das hat sich die Hüfte gemerkt und einen sofortigen Ruhetag verlangt. Und was ihre Hoheit sich wünscht, bekommt sie natürlich auch. Also werde ich am Montag nicht Laufen gehen. Dann die nächsten 3 Tage normal laufen, sprich die Runde von 12 km und Freitag und Samstag ist Ruhetag, mit viel Dehnen angesagt.
A pros pos Dehnen, habe auf YouTube zwei tolle Videos zum Lösen von ISG (Iliosakralgelenkt) Blockaden gefunden. Die Übungen daraus mache ich gerade, zusammen mit den Stabi-Übungen und immer danach, bis zum nächsten Morgen fühlt sich meine Hüfte butterweich an. Schön.
Um nix zu provozieren, habe ich die Intervallläufe mal sein lassen. Damit fange ich dann in Woche 19 wieder an, nach dem Rennen.
Teaser: Werde einen weiteren Laufbericht vom Sonntag schreiben :)


Statistik 
KW 16: 91, 5 km, davon 26 km gehen
KW 17: 60 km, davon 9 km gehen


Gesamtziel-Countdown: 3152,65 km zu laufen


KW 14,15



Was für ein Wetter! Mal wärmer, mal kälter, der Wind. Das waren anstrengende Wochen, für meine Lungen.  Musste oft kleine Gehpausen einlegen, weil ich plötzlich außer Atem war. War kein Asthmaanfall, musste nicht das Notfallspray verwenden, aber an laufen war auch nicht zu denken. Fördert nicht die gute Laune, ist eine sehr gute Übung für Geduld und Nachsicht mit sich selbst. Es geht einfach nicht anders.
Ich arbeite weiter an dem neuen Normal des Laufens und bin damit allerdings echt zufrieden. Klappt gut. Hüfte macht mit, konnte die letzten beiden Wochen wieder Sprints laufen. Nicht zu viele und auch nicht zu schnell, aber immerhin.
In Woche 14 5x50 und in Woche 15 6x60. Es lässt sich jetzt leicht raten, wie es die nächsten  3 Wochen weitergehen soll :)
Diese Woche Montag bin ich zum ersten Mal auch wieder die 15km gelaufen. Ging gut, aber ich merke die Muskulatur der Hüfte. Und natürlich ist es immer noch mental anstrengend, sich ständig zur "neuen" Laufform zu ermahnen.
Mit den Zeiten bin ich auch zufrieden, nur die Kilometer pro Woche, das kann noch gerne deutlich mehr werden.
Lustigerweise (also ich finde es zumindest merkwürdig und von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus faszinierend (so würde es wohl Mr. Spock formulieren)) habe ich immer wieder auch Probleme mit meiner Schulter. Dafür muss ich nochmal zur Osteopathie gehen, da helfen mir meine Dehnübungen, mein Yoga oder Ausruhen nichts. Oder so wenig, dass ich eben nichts davon merke.
Jetzt warte ich darauf, dass es mal wieder gscheit regnet und dass der Löwenzahn verblüht. Danach kann ich dann wieder mein Pensum steigern.


Statistik 
50 Tage sind rum!!!
KW 14: 80 km, davon 19,5 km gehen
KW 15: 79, 3 km, davon 17,3 km gehen


Gesamtziel-Countdown: 3304,15 km zu laufen


KW 11,12,13


Monatsende, sind schon wieder 3 Monate ins Land gegangen, vom neuen Jahr! 
Ich habe weiter gute Nachrichten zu vermelden, es läuft sich weiterhin schmerzfrei und jetzt auch wieder regelmäßig 5 Tage die Woche. Noch nicht wieder das alte Pensum, aber immerhin.
Ich mache meine Stabi- und Mobil-Übungen für die Hüfte, danach wird auch verlangt, ohne geht es nicht. Verzeihen tut sie nicht mehr. 
Mein Gestell mosert auch, in dem Alter noch einmal so eine Umstellung, da zwickts und zwackts überall. Bedeutet auch, viel Dehnen und auch viel Ausruhen.
Die Pollen haben mir in den letzten 3 Wochen sehr zu schaffen gemacht, ohne Maske oder Tuch vor dem Mund ging gar nichts. Habe bei einem Umzug geholfen, musste mehrmals in den 3. Stock, hei, was war das für eine Schnauferei. Musste bei jedem Mal hochgehen eine Pause einlegen. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert.
Lustigerweise komme ich dafür einen 13% Anstieg zu Dreiviertel laufend hinauf. Die Lunge, so eine merkwürdiges Organ. (liebevoll gemeint)
Ich bin sogar schon zweimal Sprints gelaufen, nur 4x jeweils und auch nur 50 Doppelschritte. Nach dem ersten Mal hat mich meine Hüfte wissen lassen, dass das nicht lustig war. Diese Woche war es ok.
Aktion Lauftechnik umstellen läuft weiter und läuft auch weiter gut. Ich lasse mich immer mal wieder kurz filmen um nachzuschauen, wie es aussieht. Anfühlen tut es sich gut, aber das neue Normal ist es noch nicht. Hab aber noch 15 Tage. Und danach geht es dann einfach so normal weiter. Bin gespannt.
Ach und noch was Tolles, diese Änderung der Lauftechnik hat irgendwie zur Folge, dass ich schneller unterwegs bin. Wenn ich mich sozusagen nur auf die Technik, aber nicht auf die Geschwindigkeit konzentriere, dann laufe ich auf einmal schnell. Was eben bei mir schnell heißt, ich bin jetzt schon an ein paar Tagen 1 oder sogar einmal 5km unter 7min/km gelaufen. (Jubel!) Das ist mir bislang noch nicht passiert. Finde ich sehr spannend.
Am 8. Mai ist ja der Wingsforlife-Lauf. Die neue Idee ist jetzt, dass ich an diesem Tag, zu diesem Lauf, eines meiner Laufziele angehe, nämlich die 5km unter 30min.
Nein, so ganz ohne Laufziel kann ich nicht. Ich muss ein Ziel haben. Ich muss auf oder für irgendwas trainieren. Der Ehrgeizterrier ist zwar auch in die Jahre gekommen, aber auch er will immer noch seinen Auslauf!


Statistik 
noch 15 Tage
KW 11: 70,3 km, davon 14,8 km gehen
KW 12: 70km, davon 12.5 km gehen
KW 13: 48 km laufen, 14,5 km Rad

Gesamtziel-Countdown: 3463.45 km zu laufen

KW 10


Ich laufe immer noch (Jubel!) und schmerzfrei. Ich konnte diese Woche sogar mein Pensum ein wenig erhöhen, konnte an 4 von 5 Tagen 10km und ein wenig mehr laufen. Allerdings hat es seit Wochen nicht geregnet, das Wetter ist schön und deswegen fliegen die Pollen auch wunderbar durch die Lüfte. Schön für die Natur, weniger gut für mich. Aber mit Mund-Nasen-Schutz geht das, ohne allerdings nicht.
Ich bin auch fleißig dabei, an jedem Tag meine Hüfte zu stabilisieren, zu kräftigen und mobilisieren. 
Gestern habe ich einen längeren Spaziergang gemacht, wo ich mal nicht so auf die Art geachtet habe, wie ich gehe und prompt hat meine Hüfte protestiert. Die 50 Tage sind halt noch nicht um.
Heute konnte ich trotzdem meinen langen Spaziergang in Vorbereitung des 50 km-Spaziergangs, geplant im Mai) machen, habe gut auf meine Technik geachtet, mein Körper hat es mir gedankt. 14km am Stück, da kann man nicht meckern.
Ich habe mal einen Trainer von einem Laufteam sagen hören, dass man sich vielleicht täglich Gedanken darüber macht, wie man trainiert, aber das man so gut wie nie für kurzfristige Ziele trainiert. Er hat dazu geraten, dass man in Halbjahresschritten plant oder sogar für das kommende Jahr. Gerade habe ich das Gefühl, dass ich verstehe, was er meint. Es wird eine Weile dauern, bis ich wieder an die über 80km pro Woche herankomme. Im Mai ist der Wings-for-Life-Lauf, dort habe ich mich auch angemeldet. Ich wollte eigentlich dieses Jahr die 10km laufen, aber im Moment bin ich froh, wenn ich überhaupt laufen kann.
Also habe ich mal die meisten Laufziele auf nächstes Jahr und noch weiter geschoben. Fühlt sich aber nicht schlimm an, dann hab ich noch was zu erreichen (lächel).


Statistik 
noch 35 Tage
KW 10: 71,46 km, davon 20,46 gehen, 8km Rad

Gesamtziel-Countdown: 3687,25 km zu laufen

KW 7,8,9

Ich fange mit dem Positiven an, mein Computer hat endlich sein Upgrade gemacht und ich kann wieder meinen Blog schreiben (Jubel!)
Noch was Positives: ich kann mich derzeit wieder schmerzfrei bewegen (Doppelt und Dreifach Jubel!)
Wie man an der Statistik unten sieht, bin ich auch schon wieder ein paar Kilometer gelaufen. Ich freue mich sehr.

Wie war es die letzten 3 Wochen für mich?
    Mühsam, das fasst es gut zusammen. Ich musste geduldig sein, weil ich wirklich nicht ohne Schmerzen gehen konnte. Weil ich wenig tun konnte. Weil ich Radfahren auf dem Hometrainer langweilig finde. Weil.
Ich habe mich gleich in der folgenden Woche osteopathisch behandeln lassen, kam dort mit der "Diagnose" Zerrung des Glutes medius raus, allerdings immer noch mit Schmerzen behaftet. Nachdem es dann eine Woche lang keine Besserung gab, war ich dann doch beim Orthopäden. Ich habe auf einem Röntgenbild dann eine wunderschöne Wirbelsäule präsentiert bekommen, aber auch eine Miniblockade des Iliosakralgelenks gesehen. Daraufhin habe ich meine Bewegungsübungen intensiviert und war danach nochmal bei der Osteopathin. Und die hat es weg gemacht!

Wie heißt es so schön? Wenn man immer dasselbe macht, bekommt man auch immer dasselbe Resultat. Also habe ich mir viele Videos zum Thema Lauftechnik angeschaut und tatsächlich viele nützliche Informationen erhalten, dass ich a) was ändern muss und b) wie. 

Schon vor 2 Wochen (ungefähr) habe ich meine gefassten Laufziele über Bord geworfen und bin dabei, neue zu schmieden. Vorrang hat jetzt natürlich, dass ich meine Lauftechnik ändere, meine Hüftmuskulatur stärke, damit ich weiterhin schmerzfrei laufen kann und wieder zu meine alten "Form" zurückkomme. In einem Video hieß es, dass das bis zu 6 Wochen dauern kann. Diese 6 Wochen (übersetzt in 50 Tage)  nehme ich auch jetzt dafür in Anspruch, schau nicht auf die Länge der Läufe, nicht (kaum jedenfalls) auf die Laufzeiten und auch nicht so sehr auf den Laufumfang pro Woche. 
Ich habe mein wöchentliches Pensum an Krafttraining und Beweglichkeitstraining aufgenommen bzw. erhöht. 
Ich möchte das Fahren auf dem Hometrainer auch weiterführen, 3x Woche à 40 min.
In Woche 9 hat das gut geklappt. Konnte heute schon 12 km am Stück gehen (kleiner Jubel!)


Statistik 
noch 42 Tage
KW 7: 0 km
KW 8: 7,5 km laufen, 22, 45 km gehen
KW 9: 40, 7 km laufen, 19,84 km gehen
Gesamtziel-Countdown: 3758,71 km zu laufen

KW 4, 5, 6

 Weiss nicht,  ob es jemandem aufgefallen ist, aber ich habe jetzt doch ein wenig Zeit verstreichen lassen. So gut, wie der Januar aufgehört hat, so schlecht läuft es gerade, nämlich gar nicht. Ich habe letzten Mittwoch meine neuen schnellen 3km versucht, hat auch noch gut geklappt, war in 18min damit fertig, hab aber da schon gemerkt, dass meine Hüfte nicht mehr so will. 
Zuhause habe ich dann mein volles Dehnprogramm gemacht. Hat nichts mehr geholfen, kann seitdem nicht mehr schmerzfrei laufen. Ich könnte schreien. Wenn niemand zuhause ist, zu ich das auch.
Es ist eine Zerrung, muss also wirklich Ruhe geben. Die 6km Rad war die Strecke zum Osteopathen.
Ich habe mir jetzt allerlei Videos angeschaut, wie man die diversen Hüftbeuger, und -Strecke aufbaut. Wenn das dann wieder geht, habe ich wieder was zu berichten.

Bis dahin, bleibt gesund 


Statistik 
KW 4: 95,4km, 15,5 km gehen
KW 5: 58 km, 9km gehen
KW 6: 0km laufen, 6,6km Rad
Gesamtziel-Countdown: 3849,2 km zu laufen

KW 2 und 3

 Bin ganz zufrieden mit den letzten beiden Wochen, jeweils über 80km, kann ich also nicht meckern. Wie immer zu dieser Jahreszeit merke ich das Wetter besonders. Wenn es trocken und sonnig ist, dann blüht die Hasel, wenn es naß und kalt ist, ist es rutschig, da wollen die Gelenke im Alter von deutlich über 25 nicht mehr so mitmachen.
Ohne Tuch vor Mund und Nase geht es eigentlich nicht, aber mit geht es gut. 
Bin im Schnitt auch schneller als das Jahr zuvor, das macht mich richtig happy. Was heißt das? Ich schreibe immer auf, was meine Sport-App mir an Zeiten pro Kilometer nennt. In den vergangenen zwei Jahren waren die Minuten/km mehr 8+x oder sogar 9+x. Jetzt habe ich schon in der Mehrheit 7+x. 
Nur wenn die Pollen fliegen oder es rutschig ist, habe ich wieder schlechtere Zeiten. Damit kann man leben. :)
Habe in den letzten beiden Wochen fortgeführt, was ich in Q4 2021 angefangen habe, konnte an den meisten Tagen 15km oder mehr laufen. Gegen Ende der Woche ist es dann natürlich eher Arbeit als Vergnügen.
Donnerstag und Freitag in KW 3 haben mir dann Arbeit und Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Konnte morgens nicht so lange laufen, es waren dann nur 9km und mittags konnte ich auch nicht laufen. Freitags bin ich dann aufs Rad ausgewichen, 30min waren es dann nur. Hab ich nicht gespürt, obwohl ich in einem hohen Gang gefahren bin. Musste feststellen, dass das dann auch keinen Spaß macht. :)
d.h., diesen Freitag gab es keine schnellen 3 oder 5 km.
Mit dem Krafttraining haperts gerade ein wenig. Hab überhaupt keine Lust dazu, überwinde mich mühsam zu Liegestützen an 1-2 Tagen und 1x 10min workout. Das muss besser werden. Nächste Woche neue Woche, neues Glück.


Statistik 
KW 2: 88, 1 km gehen
KW 3: 82,3 km, davon 71,8km laufen
Gesamtziel-Countdown: 4002,6 km zu laufen

KW 52, 1

Die erste richtige Laufwoche in diesem Jahr lief ganz gut. Ich habe bis Donnerstag noch die Nachwirkungen der Impfung gespürt, habe mich nach dem Training für ein paar Stunden schlapp gefühlt. Deswegen habe ich jetzt nicht die 15km/Tag durchgezogen.
Zudem hat die Hasel schon angefangen zu blühen. Die Pollen habe ich auch schon gemerkt, gerade weil es zwischenzeitlich schön sonnig und windig war. Gut für die Hasel, weniger gut für mich.
Am Montag habe ich meinen langen Lauf mit den Sprints zusammengelegt. Soll man nicht, hat sich aber so ergeben. Langer Lauf hies aber auch nur 17km. Ich konnte meine Sprints auf 10x 200 Doppelschritte erhöhen.
Dafür habe ich dann am Freitag, aus Spaß an der Freude mal geguckt, wie schnell ich auf meiner Kurzstrecke (die ich immer Mittags laufe) 3km laufen kann bzw. wie schnell ich die 5km absolvieren kann.
3km: 18:55 min
5km: 32:27 min
Fand ich nicht schlecht. Ich bin noch nie 3km in jeweils 6,x min am Stück gelaufen. Und so werde ich alle 2 Wochen auf meiner Kurzstrecke gucken, ob ich diese Zeiten verbessern kann.
Meine Laufziele für 2022:

- Gesamtkilometer: 4250
- 3km in 15min
- 5km in unter 30min
- 50km in unter 7h


Statistik 
KW 32: 6.5 km gehen
KW 1: 70, 5 km laufen
Gesamtziel-Countdown: 4173 km zu laufen

KW 51,52

So, die letzten beiden Wochen in diesem Jahr. War nochmal fleißig, ohne es zu übertreiben. Versuche ja weiterhin die 15km pro Tag zu etablieren, was mit an den meisten Tagen gelungen ist. Wenn jemand nachrechnet, ( :) ) es ist nicht an allen Tagen gelungen. Aber ich bin zufrieden.
In der letzten Woche kam mir jetzt noch der Impftermin "dazwischen", konnte deswegen dann Donnerstag und Freitag nicht laufen. 
Ich gestatte mir an dieser Stelle einen persönlichen Rückblick und Ausblick.

Rückblickend bin ich aus Laufsicht sehr zufrieden mit diesem Jahr. Ich konnte mein gestecktes Ziel von 3600 km nicht nur erreichen, sondern mit 4104,6 km gscheit übertreffen. Ich habe mich kontinuierlich steigern können, hatte keine Ausfälle und alles lief fast nach Plan. Mei, die 50km im November, die wäre ich wirklich gerne in unter 7h gelaufen. Aber das bringt mich dann zum Ausblick.

Für das kommende Jahr habe ich mir 4250 km vorgenommen. Außerdem plane ich in 2023 beim Frozen Lake Marathon teilzunehmen. Dafür zählt auch schon das Training in 2022!
Mehr zu meinen neuen Zielen im nächsten Jahr!

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Und für 2022 wünsche ich allen zu den 4Gs: Gesundheit, Gelassenheit, Glück, Genügsamkeit natürlich auch Erfolg und Zufriedenheit!


Statistik 
KW 51: 66,3 km laufen
KW 52:44,3 km laufen

KW 49, 50

Die meisten Profis sind jetzt in der Winterruhe. Wenn ich unterwegs bin, sehe ich auch schon deutlich weniger Menschen laufen. Nur in der Mittagszeit, wenn ich meinen 2ten Lauf am Tag mache (an den Tagen, an denen ich das schaffe), da sehe ich sehr viele.
Ich will ja meine Fitness über den Winter "retten", also habe ich mein Laufprogramm nur ein wenig abgespeckt. Wenn möglich, laufe ich immer noch 15km pro Tag. Gegen die Plätzchenflut ist das auch gar nicht so verkehrt.
Allerdings habe ich schon die ersten Haselbüsche mit Blütenständen gesehen. Umso wichtiger für mich, dass ich wirklich immer das Tuch vor Mund und Nase trage. Gegen die Kälte hilft das auch. Stelle mal wieder fest, dass ich in diesen Zeiten immer mal wieder "plötzlich" außer Atem bin. Das lässt sich dann weder auf Sprint noch auf eine Hitzewallung zurückführen. Ich könnte natürlich lange auf Spurensuche gehen oder es hinnehmen. Mittlerweile versuche ich es mit letzterem. Es ist einfach so. 
Ja, es hemmt den Lauffluß.
Ja, es nervt.
Ja, die Laufzeit wird auch beeinflußt.
usw.
Aber ich freue mich, dass ich dann wieder weiterlaufen kann, versuche zu genießen, was geht.
Die Woche Laufruhe habe ich jedenfalls sehr genossen. Ich konnte zweimal Langlaufen gehen und habe festgestellt, dass meine Kondition deutlich besser geworden ist. Freu!
Auch die Wanderungen, sowohl auf grader Strecke als auch den Berg hinauf, ließen sich viel leichter absolvieren. Das war wirklich toll.
Und ich habe das Laufen vermisst! Ich werde ja sehr oft gefragt, ob das nicht langweilig ist. Alternativ bekomme ich zu hören, dass es meinem jeweiligen Gesprächspartner*in viel zu langweilig wäre. Also habe ich mal wieder in dieser Woche in mich hinein gehorcht und wieder festgestellt, nein, es ist nicht langweilig. Im Gegenteil, ich freue mich regelrecht darauf, wieder laufen zu gehen. 


Statistik 
KW 49: 77,7 km, davon 13km gehen + 8km Langlaufen
KW 50: 55,2 km wandern + 6km Langlaufen + 14km Radeln

KW 47, 48

Laufen bei Eis und Schnee und Matsch und volle Kanne Regen....

Ja, es gab das schon alles, in den letzten beiden Wochen. Ich bin jetzt nicht so die Draufgängerin, habe mich an das Laufen bei Eis und.... gewöhnt, meine Schuhe bekommen das gut hin und wenn es mir zu rutschig wird (gefühlt oder real) dann geh ich halt vorsichtig über diese Stelle. Da bricht mir auch kein Zacken aus der Krone.
Auf die Zeit darf man dann allerdings auch nicht so schauen, die passt dann natürlich nicht mehr zu den Zeiten, die man normalerweise läuft, wenn es trocken ist.
Mir persönlich macht das Laufen bei Wetter Spaß. Bei Wind, wie schon einmal beschrieben, eher weniger, gerade wenn es die berühmte "steife Brise" ist. Da kommt dann meine Atmung nicht mehr so mit.
Ich trage jetzt wieder meine Tücher vor Mund und Nase, habe ja genug davon zur Auswahl und das erleichtert mir sehr das Atmen. Dann ist die Luft nicht so kalt und wenn der Wind Staub und Dreck hochwirbelt bin ich dagegen auch geschützt.
Meine 15km pro Tag schaffe ich ganz gut. 4x in der Woche auf jeden Fall, das ist super. Mindestens zweimal in der Woche schaffe ich es sogar zweimal zu laufen, als morgens und dann meine kurze Mittagsrunde. Macht immer noch gute Laune!
KW 50 ist eine Ruhewoche. Kein Laufen! Und lustigerweise freue ich mich darauf. Da mach ich doppelt Urlaub. Urlaub vom Arbeiten und Urlaub vom Laufen. Ich freue mich darauf, nicht morgens vor 6Uhr draußen unterwegs zu sein, sondern auszuschlafen. Ich werde berichten, wie es es sich anfühlt und wie es danach weitergeht.

Statistik 
KW 47: 74,7  km
KW 48: 75,1 km, davon 1.8 km Spazierengehen + 18Km Radeln

KW 46

Motivation ist gerade das Thema. Was möchte ich in diesem Jahr noch machen? Wie geht es im nächsten Jahr weiter? Was will ich langfristig erreichen?
Ich mag gerade nicht länger als 2h laufen, dafür gerne noch ein 2. Mal, so zur Mittagszeit. Habe das jetzt schon ein paar Mal gemacht und festgestellt, dass sehr viele Mittags unterwegs sind. Alle Altersklassen und alle Fitnessklassen, sozusagen. Und es macht unglaublich gute Laune. Bin den Rest des Tages sehr entspann, gut gelaunt und das hält sogar noch bis in den nächsten Tag hinein. 
Bei dem zweiten Lauf achte ich nicht auf das Tempo, wenn es schneller sein soll, dann bitte, wenn nicht, dann nicht. :)
Dafür achte ich sehr auf die Haltung, wie ich laufe. Auf der Strecke, die ich mir ausgesucht habe, eine 5.8 km Strecke insgesamt, hin und zurück, habe ich auch zwei Hügel. Die gehe ich konsequent, weil ich meine Achillessehne schonen möchte. Ich schreibe natürlich die Zeiten auf, aber die ist wirklich nicht so wichtig.
Was will ich in diesem Jahr noch?
- Fitness erhalten
- Noch ein paar Kilometer dazulassen, zu meinem bereits erreichten Ziel
-Weiterhin gute Laune haben, nach dem Laufen.

Wie geht es im nächsten Jahr weiter?
Das weiß ich noch nicht. Ich arbeite noch an meinem Laufbericht und somit auch an der Verarbeitung meines ersten gelaufenen Ultramarathons. Ich merke, dass ich Wiederholungen auch nur bedingt mag. Ich habe Lieblingsfilme, die kann ich mir oft anschauen. Aber ab und zu brauche ich dann eine Pause. Nach meinem ersten Halbmarathon hatte ich auch lange keine Lust mehr, nochmal einen zu laufen. Warum? Aber jetzt habe ich so ein wenig meine momentane Grenze erreicht, mit den 50km. Vielleicht muss ich doch mehr den Fokus auf Schnelligkeit legen?


Statistik 
KW 46: 79,7  km, davon 5,4 km Spazierngehen + 4km radeln

KW 44,45

Nach dem 50km Lauf (Laufbericht ist in Arbeit)

Ich war erstaunt, wie gut es mir ging. Ich hatte ungefähr 3 Tage ein wenig Muskelkater in den Oberschenkeln. Meine Schultern waren verspannt, also alles daran, Gelenkmuskulatur, zwischen den Schulterblättern, bis hin zu den Armen. Die Osteopathin hat das dann netterweise wieder gerichtet.
Was mir seitdem fehlt, ist die Lust an langen Läufen :)
Kommt vielleicht überraschend, war aber bislang nicht so. Ich war am Dienstag nach dem Lauf dann auch schon wieder unterwegs, langsam, Beine bewegen, hat gut getan. Die Lust am Laufen ist nicht vergangen.
Habe mir jetzt eine andere Strategie überlegt, möchte die Fitness so lange wie möglich halten. Möchte auch meine Schnelligkeit, sofern mir das möglich ist, verbessern. Und natürlich auch die Ausdauer, länger schneller unterwegs sein. 
Das sind jetzt keine unglaublichen  Neuigkeiten, aber ich musste feststellen, dass ich da noch mehr tun muss, wenn ich die 50km mal in einem offiziellen Wettrennen mitlaufen möchte.
Zur Motivation mache ich mir auch Gedanken, was könnten für das nächste Jahr meine Ziele sein.

Ziele: Habe mein selbst gestecktes Ziel von 3600 gelaufenen Kilometern in 2021 geschafft!
(Tusch! Party! Freu!)
Jetzt habe ich noch ein paar Wochen und ich schau mal, was noch geht :)


Statistik 
KW 44: 81,5  km, davon 9,5 km Spazierengehen
KW 45: 50,2  km, davon 3 km Spazierngehen + 24km radeln

KW 41, 42, 43

Warum habe ich 3 Wochen nichts geschrieben?

Weil ich nur meinen 50km Lauf im Kopf habe, seit ich wieder in der Großstadt bin. Weil ich nur am Überlegen bin, was ich in den noch bleibenden 4 Wochen machen kann oder machen muss, um mein Ziel zu erreichen. Weil ich ansonsten über kein anderes Thema gerade nachdenke (was mit dem Training zu tun hat) und ich deswegen auch nichts anderes schreiben kann, als das.
Heute ist der letzte Tag vor dem Lauf. Ich werde noch ein wenig Yoga machen, ansonsten meine Blasen ausruhen, die ich mir in den letzten beiden Wochen noch schnell gelaufen habe. (Blöde Kombination aus dicken Socken und zwei Paar Laufschuhen).
Am Abend werde ich meine Verpflegung für morgen vorbereiten, damit ich morgen früh einfach aufstehen kann und dann kann es losgehen.

Woran erkannt man, dass es Zeit wird, dass der Renntag kommt?

U.a. wenn mein Umfeld mit den Augen rollt, wenn ich nur noch davon spreche. Bei Fragen wie: Läufst Du immer noch so viel?" mit einem leichten Unverständnis in der Stimme.
Also, morgen ist es soweit. Ich werde berichten.


Statistik 
KW 41: 100,6 km, davon 15,3 km Spazierengehen + 13,6km radeln
KW 42: 107, 5 km, davon 6.6 km Spazierngehen
KW 43: 73, 2 km, davon 4.5 km Spazierengehen

KW 40

Wieder in der Großstadt. Ich vermisse meine Laufstrecke von der Nordsee. Dieses im-Kreis-laufen wieder, daran muss ich mich jetzt auch wieder gewöhnen. Dort konnte man einfach x Kilometer in eine Richtung laufen und dann dieselbe Strecke zurück. Es war ruhig, die Luft war gut. Hier gibt es wieder so viele Abgase.... Mimimimi

Nichtsdestotrotz hieß es am Montag wieder früh raus, lange spazieren gehen.

Neuer Plan: 15km beibehalten. d.h. ich versuche jeden Tag 15km zu laufen, wenn es an einem Stück nicht geht, dann zweimal.
Also, Montagmittag, vor dem Mittagessen, nochmal raus und eine kleine, hübsche Strecke von 2.9 km einfach gelaufen, mal eben 5.8km eingesammelt.
Dienstag und Mittwoch konnte ich morgens nur 10 bzw. 11km laufen und bin dann meine 5.8km mittags wieder gelaufen.
Donnerstag gab es Ann 14.5 km am Stück und am Freitag habe ich dann meine Pause gemacht, weil ich, aus organisatorischen Gründen meinen langen Lauf am Samstag machen musste.
Den  habe ich dann auch erfolgreich mit 35.5km absolviert.


Statistik KW 40: 100 km, davon 10,7 km Spazierengehen 

KW 39

Kurzbericht aus dem Urlaub mit schlechter Internetverbindung _Teil 3
Anpassen und Gelegenheit nutzen Teil 6

Ende von Woche 3, jetzt geht es dann ganz bald nach hause. Irgendwie freu ich mich nicht so darauf.

Die vergangene Woche habe ich mich hauptsächlich dem Wetter gebeugt. Bei stürmischen Böen, also auch die Einheimischen sagen dann, dass es stürmisch ist, kann ich leider nicht laufen gehen. Ich bekomme schlicht kaum Luft, wenn diese Böen mich anwehen. Also musste ich Mi, Do und Fr aussetzen.
Aber dafür habe ich am Dienstag noch schnell meine 15km-Zeit auf 1h 51min verbessert. Lief gut.


Statistik KW 39: 29,4 km, davon 14,3 km Spazierengehen +60,2km Radeln,

KW 38

Kurzbericht aus dem Urlaub mit schlechter Internetverbindung _Teil 2
Anpassen und Gelegenheit nutzen Teil 5

Ende von Woche 2, wie schnell die Zeit vergeht. Ich genieße die Stille hier oben.

Aber zurück zum Thema. Habe mir überlegt, dass ich einen weiteren Laufbericht schreibe, wenn ich wieder zuhause bin. Über das Laufen bei Wind, vor allem Wind und dem restlichen Wetter. 
Meine Lungen haben sich eingewöhnt, finden es toll.

Wie läuft es mit meiner persönlichen Challenge?
Sehr gut, habe es geschafft, zum ersten Mal, 75km zu laufen, ohne die Kilometer des langen Laufs mit eingerechnet. Sehr anstrengend, bin aber voll stolz. 


Statistik KW 38: 108 km, davon 8 km Spazierengehen +21km Radeln, 5 von 5 Tagen 15km gelaufen 

KW 36 und 37

Kurzbericht aus dem Urlaub mit schlechter Internetverbindung 
Anpassen und Gelegenheit nutzen Teil 4

Sind seit 1 Woche an der Nordsee. Mit Wind und Wetter. Daran möchte die Lunge auch gewöhnt werden.
Läuft gut. Besser als das Internet.

Persönliche Challenge: 15km pro Tag, von Mo bis Mi, kürzerer langer Lauf am So, macht in Summe 100km gelaufene Kilometer.


Statistik KW 36: 99,2 km davon 23,9 km Spazierengehen
Statistik KW 37: 108, 6 km, davon 14,5 km Spazierengehen +8km Radeln, 4 von 5 Tagen 15km gelaufen 

 KW 35

Wie geht es einem, wenn man 36 km gelaufen ist?

Ich habe mal ein Interview mit Courtney Dauwalter gesehen. Sie ist eine der besten Ultramarathon-Läuferinnen derzeit. Es war nach einem Sieg, nach 100 km (oder Meilen?)  wurde sie gefragt, wie es ihr geht. Sie hat in die Kamera gestrahlt und gesagt, super. Ihr tut alles weh, aber sie ist glücklich.
Die Reporterin konnte es nicht glauben, weil Courtney so fröhlich aussah und Autogramme gab. „Nein, mir tut wirklich alles weh“, bestätigte sie.
Es gibt sehr viele Läufer, die von einem Schmerzkäfig sprechen, wenn sie an einem bestimmten Punkt in einem Rennen angekommen sind. Sehr viele sagen das, wenn sie 50 oder 100km laufen oder Meilen.
Seit meinem letzten 6h-Lauf habe ich so eine Ahnung, was sie meinen.

Gestern bin ich 36,5 km gelaufen, als langer Lauf. Ich war ähnlich happy wie Courtney, als ich wieder daheim war. Stolz, dass ich es geschafft, zufrieden, dass ich gelaufen bin.

Ging es mir körperlich gut?
Eher nicht. Aber davon bekommt man wenig zu hören. Ich dachte, ich schreib es mal auf. Nicht, weil ich jammern will. Ich will zeigen, dass es „normal“ ist, wenn es einem nach so einem Kraftaufwand nicht so gut geht und man wirklich Erholung braucht.
Fangen wir unten an. Meine Füße schmerzten, die Zehen und die Fußballen. Ich habe eine Stunde lang meine Füße bewegt, massiert, gedehnt, sie mit einem Igelball bearbeitet, bis sie damit aufgehört haben.
Beine waren ok, ein wenig müde, Treppensteigen, hoch und runter, das war bemerkbar.
Hüfte war erstaunlich leise.
Schulter dagegen nicht. Bereits nach 2.5h habe ich mit regelmäßigen Dehnbewegungen angefangen, der Bereich zwischen den Schulterblättern hat sich langsam zusammengekrampft und ich habe ständig versucht dagegen anzugehen.
Unterkiefer: verkrampft, hat bis heute Mittag gebraucht, bis sich die Muskulatur normal angefühlt hat.
Kopf. Die regelmäßige Energiezufuhr hat gut getan (bin ja immer noch am Experimentieren. Gestern habe ich Oliven dabei gehabt. Hat gut funktioniert. Aber nach 4h mag mein Bauch nichts mehr in kleinen Happen. Dann geht nur noch flüssig. Also werde ich wieder Smoothies ausprobieren, hatte ich letztes Jahr und das war auch gut)

Also, Kopf. War ziemlich klar im Kopf. Aber am Nachmittag wurde ich hundemüde und dann war es aus mit Klar im Kopf. Habe mich gefühlt, als würde ich eine Erkältung bekommen. Das blieb so bis heute Morgen. Im Laufe des Vormittags hat sich das verflüchtigt.
Ansonsten war die Nacht eher nicht so gut, es ist erstaunlich, aber nach so einer Anstrengung schlafe ich schlecht. Immer wieder kleine Krämpfe, immer wieder dieser schwere Kopf, die Muskulatur, die sich entspannt und dabei repariert wird, das geht nicht „geräuschlos“.
Heute dann der lange Spaziergang. Tat wirklich gut, Körper ist jetzt wieder im Lot.

Werde ich es wieder machen?

Na, klar! Freu mich schon darauf.

Statistik KW 35: 100.5km davon 12km Spazierengehen

KW 34

Anpassen und Gelegenheit nutzen, Teil 3
Keine Ruhewoche, aber eine "normale" Laufwoche war es auch noch nicht. Fühlte mich noch ein wenig wacklig auf den Beinen und nach dem Intervall-Laufen am Mittwoch hatte ich sehr müde Oberschenkel. Aber ich konnte an jedem Wochentag mein Training absolvieren, das sah dann so aus:
Montag: Spazierengehen, 5,5km
Dienstag: Langsamer Lauf, 11,5km
Mittwoch: Langsamer Lauf, 11,5km, mit Intervallen: 9x120 und 1x170
Donnerstag: Langsamer Lauf, 12,5 km
Freitag: Langsamer Lauf: 9,5 km
Wochenende: Spazierengehen mit dem Hund, langer Lauf fiel aus.


Statistik KW 34: 47 km, davon 11,5 km spazieren

KW 33

Anpassen und Gelegenheit nutzen, Teil 2
Ach, lustig, wenn man sich was vornimmt. Ach ja.
Das Archiv gibt es ja her, dass ich sehen kann, dass ich geschrieben habe, dass ich meine Ruhewoche verschieben wollte. Tja, und dann kam ein verdorbener Magen. Start Mittwoch. An Laufen oder überhaupt eine Art von Bewegung war Donnerstag und Freitag nicht zu denken.
Am Samstag ging es dann besser und Sonntag noch besser, aber Laufen war trotzdem nicht drin. Also doch, Ruhewoche.
Was hilft?
Einsehen, dass der Körper Ruhe braucht. Ruhe nutzen, ganz oft, so auch meine eigene Erfahrung, wenn man sich wirklich Ruhe gegönnt hat, kann der Körper dort anknüpfen, wo man vorher war und dann innerhalb von ein paar Tagen auch wieder die volle Leistung und oft noch mehr bringen.

Überlegen, was als Nächstes kommt. Was man danach tun könnte, Ziele überdenken, neue Ziele ausdenken.

Genießen, dass man plötzlich Zeit für andere Dinge hat :)

  Ich mach jetzt keine Vorhersagen mehr, wie es nächste Woche wird, ich schreib es dann auf, wie es war :)


Statistik KW 33: 38,5 km, davon 11,5 km spazieren + 10km Radeln.

KW 32

Anpassen und Gelegenheit nutzen
Für die Woche waren mal wieder hohe Temperaturen und Regengüsse angekündigt. Da muss man sich dann anpassen und Gelegenheiten nutzen. Anpassen bzgl. Kleidung. Die Regenjacke muss dann mit oder auch mal ein Stirnband, um die empfindlichen Ohren gegen böigen Wind zu schützen.
Oder man nutzt die Gelegenheit und fängt noch früher mit dem Laufen an, um rechtzeitig vor den hohen Temperaturen wieder daheim zu sein. Oder vor dem nächsten Regen. Wie habe ich irgendwo mal gelesen: Der kleine November möchte aus dem Sommer abgeholt werden.
Wie lief die Woche? Gut.
Hatte einerseits ein wenig mehr Zeit, konnte 3x die 13.5km laufen, andererseits hat mir dann später am Tag die Zeit gefehlt, mein Hügelgehen zu machen. 
Habe am Dienstag schon meine Intervalle gemacht, weil ich da ohne Hund unterwegs sein konnte. Habe noch ein wenig die 34km vom Sonntag gespürt, ging aber trotzdem gut. 9x120 und 1x200 Doppelschritte.
Sonntag war ich dann mit dem Hund allein. Und es sollte schon zwischen 9-10Uhr 25°Grad haben. Also hieß das 4Uhr aufstehen, Hund in den Wagen packen und dann nix wie los. Gedacht und getan. Hund war ein wenig verwirrt, hat sich dann auch 1h nicht gerührt, bis zu ihrer normalen Aufstehzeit :)
Ich fand es toll. Es war noch dunkel, ein paar Partyheimkehrer gab es noch, aber ansonsten war es kühl und ruhig. Einfach gut. Ich habe es geschafft, der Sonne auszuweichen, bin relativ schnell gewesen (auf den Strecken, die der Hund im Wagen war, natürlich), so dass ich den Großteil der Strecke im Schatten zurücklegen konnte. 9.15Uhr waren wir dann zuhause, vor der großen Hitze. Supergut.
Anpassen geht weiter. Diese Woche wäre zwar Woche 4 = Ruhewoche, da ich aber die  Woche drauf reisebedingt nicht alles laufen kann, was ich laufen will, wird die Ruhewoche auf nächste Woche verschoben

Statistik KW 32: 98,5 km, davon 12,5 km spazieren.

KW 31

Wieder eine gute Woche, habe was Neues ausprobiert und mein Training intensiviert:
Montag: Wandern, wie immer. Habe mir Zehensocken gekauft, habe von einigen Läufer*innen gehört, dass sie besser gegen Blasen schützen sollen. Mit Blasen an den mittleren Zehen habe ich auch oft zu tun. Also habe ich mir welche besorgt. 
Na ja, es ist auf jeden Fall ein anderes Tragegefühl. Meine beiden kleinsten Zehen wollten nicht wirklich in ihre eigene Zehenumhüllung. Die Socken um die Zehen herum haben sich dick angefühlt, gewöhnungsbedürftig. Was ich bestätigen kann, dass ich keine Blasen bekommen habe, weder beim Wandern noch beim Laufen. Aber das bekomme ich mittlerweile auch gut hin, wenn ich darauf achte, dass die Socken nicht zu dick sind.
Mittwoch: Ich habe was nachgemacht. Wenn ich es recht bedenke, machen wir ja alle nach. Es gibt ja ganz wenige Dinge oder Taten, die man als erster macht. Genug der Philosophie, ich habe einen Läufer beobachtet, der keine Hügelläufe gemacht hat, sondern einen Hügel mehrfach hinauf gegangen ist. Also gehen statt rennen. Das habe ich nachgemacht. Das hat mich im letzten Jahr weitergebracht, das Hügellaufen, aber es hat mir leider auch eine Entzündung der Achillessehne beschert. Also habe ich es mit Gehen versucht. 4x rauf und runter gehen, schnell gehen, so dass ich schon ein wenig außer Atem bin, wenn ich oben war. Bin gespannt, was meine Füße dazu sagen
Donnerstag: Intervall-Laufen: ein wenig mehr :) 9x115 und 1x 200
Sonntag: 34km in 4h 49min, gar nicht schlecht, aber sehr anstrengend. Habe meine Schultern gemerkt, wollten sich auf den letzten 2-3 km schön verspannen, musste schon mit Dehnübungen entgegen steuern.

Statistik KW 31 97km, davon 11,5 km wandern 

KW 30

Es war eine gute Woche. Das Wetter war für ich angenehm, nicht zu warm und zum Glück meistens auch nicht zu naß.
Montag: Wandern, soll heißen, 11,5km im flotteren Wandertempo. Waren ein wenig langsamer unterwegs, haben wir in 2h 10 geschafft.
Dienstag: 11,5km und Intervalle laufen. Also 9x110 und 1x140, lief gut
Mittwoch: Erholungstempo auf 11,5km und später am Tag dann noch ein wenig Krafttraining
Donnerstag: lange Runde, also 13.5 km und dann nochmal ein wenig Krafttraining
Freitag: lange Runde, 14km
Samstag: Ruhetag
Sonntag: Zum zweiten Mal 32,5km, in für mich schnellen 4h 31min

Statistik KW 30 99km, davon 11,5 km wandern und 5km spazierengehen

KW29

Ruhewoche

Das war das Motto, der letzten Woche. Meine rechte Hüfte (bin ja keine Medizinerin, bestimmt gibt es für das Wehwehchen eine korrekte Bezeichnung, aber ich kann nur sagen, "Ich habe Hüfte") und mein linkes Knie haben es mir gedankt. Beide wurden mit liebevoller Behandlung durch Yoga und Arnicasalbe bedacht, was gut getan hat.
Wie sah die Ruhewoche sonst aus?
Keine Intervalle, keine Extra-Kilometer.
Bin also Montag meine 11.5km "gewandert" und die restlichen Tage meine 11.5 km im "Erholungsmodus" gelaufen. Ein paar Spaziergänge kamen noch hinzu.
Am Sonntag war dann wieder der lange Lauf, hier habe ich allerdings 4km zusätzlich dran gehängt. (So der Plan bis zu meinem Herbstlauf). Es wurden also 32 +x Kilometer

Statistik KW 29: 91km, davon 12 km wandern + 20km radeln

KW28

Eigentlich möchte ich zeigen, Impressionen von meinem langen Lauf = 28km in 3:54h:
Heute bin ich ein wenig später aufgestanden, musste vorher auch noch ein paar Yoga-Übungen machen, weil meine Hüfte sich beschwert hat. 
Regenwetter war angesagt, ab und zu hat es genieselt, einen Schauer gab es, gleich in der ersten Stunde, da habe ich mich dann untergestellt. Auf dem Hinweg naß werden finde ich anstrengend.
Uhrzeit-, und auch wetterbedingt war es schön leer. Und ruhig.
Uhrzeit hier 6:38, ungefähr KM 6

Uhrzeit 6:55
Meine Laufstrecke geht zwar an der Straße entlang und innerhalb der Stadt, aber trotzdem gibt es viel Natur, alles satt grün.

Übrigens, das Experiment mit den Essen für Unterwegs beim langen Lauf ging in die nächste Runde: gekochte Kartoffel. Hat gut geklappt, eine Handteller große Kartoffel und eine Handvoll gesalzene Macadamia-Nüsse waren ausreichend.

Uhrzeit hier 7:12 ungefähr KM 10,x
An einer Burg vorbeizukommen ist natürlich auch toll.

Uhrzeit 7:26
Niemand da

KM 12 - 14

Ich habe auf dieser Strecke schon einige Rehe, Füchse und diverse Eichhörnchen gesehen. Auch wenn das Wetter schön ist, kann man trotzdem entspannt laufen, weil auch so früh wenig los ist.

Statistik KW 28: 90,5 km, davon 11,5 km wandern

KW 27

Trinke gerade meinen 2. Kaffee nach einem wunderschönen und anstrengenden langen 28km Lauf. Es hat so leise vor sich hin geregnet, nicht so schlimm, dass man nach 15min in seinen Schuhen schwimmt, sondern eine Art gepflegter Landregen. Weitere Vorteile: keine Pollen. Kaum Menschen. Es war herrlich leer.

Mit dieser Woche beginnt jetzt für mich die Vorbereitung auf mein Rennen im Herbst, 50km sollen es dieses Mal sein. Die Idee ist, dass ich die langen Läufe so alle 2-3 Wochen um 2km steigere. Vor dem großen Tag möchte ich mindestens 1x einen langen Lauf mit 40km gemacht haben.

In letzter Zeit habe ich mir mal wieder Gedanken gemacht, wie ich mich noch besser auf den langen Läufen verpflegen kann. Am Anfang habe ich Energieriegel und Kaffeeschokolade und Wasser mitgenommen. Meine mobile Versorgungsunterstützung hat mir dann auf dem Heimweg noch eine Banane und noch mal Wasser mitgebracht. Ich habe gelernt, dass der Körper die Nahrungsaufnahme während der Anstrengung üben muss. 

Seit einem Jahr möchte mein Körper allerdings immer weniger zu sich nehmen. Die langen Läufe in diesem Jahr habe ich nur mit Wasser unterstützt. Das ist zu wenig. Jetzt versuche ich erst einmal herauszufinden, wieviel ich trinken muss. Durch die Hitzewallungen verliere ich auch einiges an Flüssigkeit, mittlerweile, das muss ich dann auch wieder dem Körper zuführen.
Über das Trinken beim Laufen kann man so viele Meinungen wie Videos auf YouTube finden. Es hilft alles nichts, man muss es ausprobieren. 

Also stand heute auf dem Programm (neben den 28km) ein neues Konzept auszuprobieren. Alle 30-45min etwas trinken. Dazu bzw. 15min später eine Kleinigkeit essen. Da ich Gels nicht mag und mir der Süßkram beim Laufen auch nicht passt, habe ich es mit gesalzenen Macadamianüssen versucht. Von meinem Energieriegel habe ich zwei Bissen genommen, war mir viel zu süß. Die Banane habe ich dann zum Frühstück hinterher gegessen. Aber diese Trinkfrequenz war gut, mein Kopf blieb die ganze Zeit über klar :)
Nächste Woche versuche ich dann mal die Idee von gekochten Kartoffeln. Ich werde berichten.

Statistik KW 27: 89,8 km, davon 11,8 km wandern

KW26

Ich habe mich gefreut aufs Laufen. So gefreut, dass ich mir gleich neue Ziele gesetzt habe. Ich möchte immer noch meinen Laufumfang pro Woche steigern und so habe ich mir vorgenommen, zweimal pro Woche statt der üblichen 11,5 km noch 2km mehr zu laufen. Die passende Strecke dafür hatte ich auch schon. Und habe es sofort in die Tat umgesetzt. 
Ja, ich habe die beiden zusätzlichen Kilometer Donnerstag und Freitag in den Beinen schon gemerkt. Noch mehr Kilometer pro Woche braucht es jetzt allerdings nicht :)
Meine Sprintlänge habe ich auch verlängert, also von 100 auf 110 Schritte und auch das hat gut geklappt.
Ich weiß, Ziele sind nicht für jedermann wichtig. Ich persönlich kann ohne ein Ziel nicht sein. Das betrifft eigentlich die meisten Bereiche in meinem Leben. So in den Tag hinein leben oder einfach mal so laufen gehen, das ist nichts für mich.
Allerdings habe ich gelernt, dass es wichtig ist, dass die Ziele nicht zu ehrgeizig gesteckt sind. (Bitte nicht meinem Ehrgeiz-Terrier verraten, gut, dass er nicht lesen kann :) ). Aus Erfahrung weiß ich, dass das Ziel, einen Marathon unter 4h zu laufen, für mich nicht realistisch ist. Wenn ich an so einem Ziel festhalte, verliere ich die Motivation.
Aber an 2 Tagen 2km mehr laufen pro Woche, das geht :)

Statistik KW26: 86,3km, davon 11,8km wandern

KW25

Nach dem Impfen :)


Ich hatte für diese Woche nicht viel geplant, am Dienstag war ja Impftermin und da ich nicht zu den Menschen gehöre, die in ihrem Leben viel geimpft wurden, konnte ich nicht vorhersehen (was man ja sowieso nicht kann), wie ich darauf reagieren würde. Also habe ich mir vorgenommen, mich auszuruhen. Und vor allem, kein schlechtes Gewissen deswegen zu haben.
Montag: Spaziergehen, 11.8 km in 2h 07min, sind früh unterwegs gewesen, war angenehm, nicht zu warm, nicht zu viel los
Dienstag: Erholungsrunde, aber auch 21min Krafttraining, am Nachmittag dann Impfen
Mittwoch, Donnerstag, Freitag: Nix. Und zwar ein gutes Nix. Habe mich ausgeruht, was auch notwendig war und habe mich gut gefühlt. 
Samstagmorgen habe ich dann einen ersten langen Spaziergang von 6.6km gemacht. Hund und ich, wir haben es genossen, waren um 8.30Uhr wieder daheim, Bewegung für diesen Tag erledigt.
Sonntag: kein langer Lauf, nochmal ausruhen und dafür einen Nachmittagsspaziergang von 3,3 km.
Ich bin schon ein wenig stolz auf mich, dass ich diese Zwangspause gut überstanden habe, dass ich die Ruhe auch genossen habe und mir kein schlechtes Gewissen gemacht habe, weil ich „so wenig“ gemacht habe. Dafür freue ich mich schon wieder auf Montag und die ganze Woche voller Bewegung und vollem Programm. Ein neues Ziel habe ich auch im Auge bzw. Im Kopf. In „meinem“ Lauf im Herbst möchte ich so lange laufen, bis ich die 50km voll habe. Also wahrscheinlich nicht nur 6h, sondern eben 6h +x. Bin so gespannt!

Statistik KW 25: 33.5 km, davon 21,7 spazierengehen

KW 24

Nach dem Ultramarathon 

Montagmorgen war schon wieder die Lust nach Bewegung da. Weil ich gerne hätte, dass mein Körper die Erinnerung an langes Gehen nicht verliert, habe ich eine Änderung im Trainingsplan beschloßen. Montagmorgen gehe ich jetzt meine 11.5km Strecke. Kein Walking, aber schnelles Wandern, idealerweise 5km/h.
Dienstag kam dann das Erholungslaufen. + 30min Krafttraining
Mittwoch: wieder Intervalle, wieder lief es gut, 9x100 und 1x140. Auch hierfür habe ich jetzt eine Planänderung vor: die Intervalle werden auf 110 Doppelschritte gesteigert. Bin gespannt, wie es läuft.
Donnerstag: Erholungslauf, aber 2km mehr, weil ich ja pro Woche gerne auf 70 gelaufene Kilometer kommen möchte. War nicht unanstrengend. + 26min Krafttraining
Freitag: Erholungslauf.
Samstag: Nix
Sonntag: langer Lauf. Lief allerdings nicht so geschmeidig, wie gehofft. Trotz angenehmen Temperaturen (bin um 5:28Uhr los) und bewölktem Himmel, war ich im Durchschnitt 1min langsamer als bei meinen vorherigen langen Läufen. Meine beiden Knie haben sich bemerkbar gemacht, musste ein paar Dehnpausen machen, mehr als Trinkpausen. Ich habe keine Begründung dafür, war halt so. Aber ich bin trotzdem auf fast 24km gekommen. Bin damit zufrieden.

Ausblick: nächste Woche ist der 2te Impftermin. Um auf meine 300km pro Monat (Korrektur- LOL :) da stand pro Woche)  zu kommen, muss ich im Juni noch 33.5km laufen/gehen. Das könnte hinhauen :)

Statistik KW24: 83,8 km, davon 11,8km gehen

KW 23

Vorbereitung auf den Königsmarsch


Alles steht auf Zeichen Königsmarsch. 50km, 1x rund um den Starnberger See, inklusive Nachtwanderung. Also habe ich mal wieder mit meinem Training eine Ausnahme gemacht.
Heißt:
Montags Erholungslauf
Dienstag: Intervalltraining: supergute 9x100 und 1x110 Schritte, dabei noch einmal meine persönliche Bestleistung von 8km und 10km verbessert, läuft gut :)
Mittwoch: die Erholungsrunde gegangen, dafür haben wir 2h: 6min gebraucht, war auch gut.
Donnerstag: Erholungslauf.
Freitag: Morgens nix und Nachts dann Königsmarsch :) Und dafür war dann auch ein Laufbericht fällig :)

Statistik KW 23: neue persönliche Bestleistungen; 100,9 km, davon 54 wandern und Spazierengehen


KW 22

Diese Woche lief es gut. Ich habe mein Ausgleichstraining an 2 Tagen gemacht (Krafttraining für den Oberkörper) und mein normales Laufprogramm:
Montag: Erholungslauf + Krafttraining
Dienstag: Intervalle: 8x90 1x96 (bin einfach weitergelaufen, statt bei 90 aufzuhören :) ) und 1x140
Mittwoch: Erholungslauf + Krafttraining
Donnerstag: langer Lauf 22km
Freitag: Erholungslauf, aber habe noch 2km dran gehängt, weil ich unbedingt 70km in dieser Woche laufen wollte
Samstag: Ruhetag
Sonntag: 21.5km wandern
Nächste Woche ist ja der Königsmarsch, so die Pandemie es zulässt wandere ich da mit oder mache meinen eigenen Marsch ( :) ) Deshalb wird es nächste Woche mal wieder eine Ausnahmewoche geben.

Was war noch? Ach ja, Hitzewallungen. Darüber habe ich bislang bei all meinen Recherchen nichts gefunden. Wie sich, bei Frau jenseits der 22, die Wechseljahre auf das Laufen auswirken. Finde ich schade, denn ich sehe regelmäßig Frauen in meinem Alter, nicht nur die echten 22jährigen. Aber seis drum. 
Was kann ich dazu sagen? Zuerst, Hitzewallungen machen keinen Spaß. Sie nerven, weil sie immer, IMMER, zu einer Unzeit kommen. Mir ist es in all den Jahren, in denen ich schon das Vergnügen habe, sie bei mir begrüßen zu dürfen, noch nie, NIE, passiert, dass ich gesagt habe oder gedacht habe: „Mei, bin ich froh, dass mir jetzt warm wird. Dass ich jetzt einfach so zu schwitzen anfange.“
Es ist einem ja schon warm, wenn man läuft, je nachdem wie lange oder wie intensiv, kann das richtig schön warm werden. Wenn dann noch diese Hitze aufsteigt, braucht man nicht an dem Saharamarathon teilnehmen. Es gibt eine Variante, die ich besonders nicht mag, das ist die, die einem zuerst einen Faustschlag in den Magen gibt. Dann bin ich plötzlich außer Atem und es wird mir sehr warm. Das folgende Schwitzen hat nichts mit dem Laufen zu tun. Immer muss ich dann eine Laufpause einlegen, oft minutenlang, bis die Wallung wieder weg ist.
Was bedeutet das für das Laufen? Nun, sie beeinträchtigen die Geschwindigkeit und auch die Motivation. Wenn sich die Wallungen häufen, dann macht man vielleicht mehr Pausen, kommt nicht so gut voran und erreicht dann wahrscheinlich sein Ziel nicht. Auf Dauer kann das demotivieren. Man muss sie akzeptieren lernen. Ich lege meine Trinkpausen dann eben auf die Gehpausen bei Hitzewallungen, dann hält sich die Auswirkung auf die Zeit und die Leistung in Grenzen.

Statistik KW 22: 91,3, davon 21,5km wandern

KW 21

Müde


Alle paar Wochen befällt mich eine Art hormonelle Müdigkeit, so habe ich es mal für mich benannt. Die Woche vor den Tagen (Monatsblutung, Periode, Erdbeerwoche, wie man sie halt so nennt :) ). 
In dieser Woche bin ich nach dem Aufstehen immer noch ein wenig müde und auch die Motivation leidet. Für alles, manchmal. Keine Lust zum Zähneputzen, Laufen oder Arbeiten.
Ebenso hormonell bedingt, hab ich dann auch mehr Zipperlein. Bei mir sind es die Knie und die Zehengelenke. Die machen sich bemerkbar, manchmal, so wie letzte Woche sogar schmerzhaft.
Da kommt dann auch mein Ehrgeiz-Terrier noch so richtig gegen an.
Da muss ich mich dann durchbeißen.
Ich habe mich durchgebissen, habe meinen langen Lauf am Mittwoch gemacht. Es war wunderschön, kühl, ohne Regen, es kam sogar die Sonne raus. Richtig gutes Laufwetter. Aber ich war fertig! Die Beine waren von Beginn an schwer, die Knie haben sich schon nach 3km gemeldet und nach 5km war es sogar unangenehm bis gelegentlich schmerzhaft. Ich habe viele Gehpausen gemacht. Ich war auch im Kopf müde. Zum Glück sind meine Beine diese Strecke schon gewohnt und ich konnte das Wetter genießen. Aber ich war für die 21km fast 15min länger unterwegs als sonst.
Dienstag und Donnerstag waren dann die Erholungsläufe, auch hier, gleiches Thema, müde im Kopf und müde in den Beinen. Am Freitag konnte ich mich nochmal aufraffen und habe meine Intervalleinheit abgeliefert. (9x90 und 1x120)
Sonntag lange Wanderung, ein wenig kürzer als geplant, aber auch durchgezogen.
Woche zufrieden abgeschloßen.

Statistik KW 21: 77,5 km, davon 22km Gehen



KW 20, 2021

Urlaub - Sport im Urlaub

Wie kann ich meinen Sport im Urlaub machen?
Die Antwort darauf kann von vielen Faktoren abhängen:

  • Wie ist die Meinung der Familie zur sportlichen Aktivität?
  • Was ist im Urlaub geplant?
  • In welchem Stadium der Trainingsvorbereitung befinde ich mich?
  • Was sagen Ehrgeiz-Terrier und Schweinehund dazu?


Man muss also abwägen. Ich habe das Glück, dass meine Familie mich sehr bei meinen sportlichen Aktivitäten unterstützt, so dass ich auch im Urlaub meinen Einheiten planen und durchführen kann.
In dieser Woche standen mir nur 4 Tage für meinen normalen Trainingsablauf zur Verfügung, da die lange Wanderung am Sonntag ausnahmsweise auf den Dienstag verlegt werden musste. Also musste ich mich entscheiden, was von meinen Einheiten „langer Lauf“ oder „Intervalltraining“ wegfallen muss. Dazu muss man noch wissen, dass am Sonntag drauf eine lange Wanderung von 40km geplant war. 
Die Entscheidung fiel mir relativ leicht, den langen Lauf weg zu lassen. Zum Einen waren ja lange Einheiten gehend geplant, zum Anderen hatte ich dieses Jahr noch nicht viele Intervalltrainings gemacht. Der Tag stand auch schon fest, am Donnerstag. 
Nach der langen Wanderung und den beiden Erholungsläufen (Mo. und Mi.) fühlte ich mich ein wenig müde, als es ans Aufstehen ging. Aber der Terrier hat dann den Schweinehund auf seine Couch zurückgedrängt und wir sind losgelaufen. Es war ein wunderschöner Morgen, kühl, trocken, einfach herrlich. 
Ich bin zum ersten Mal in diesem Jahr meine 10 Intervalleinheiten gelaufen, à 90 Schritte und die letzte Einheit mit 120 Schritten. Es war ein tolles Gefühl, die Beine waren noch gut drauf, Atmung geschmeidig. Ich habe dann nachgeschaut, wie der Stand auf meiner Uhr war. Und da stand, dass ich gerade mal 50min gelaufen war und 6,6 km hinter mich gebracht hatte. Mein Ehrgeiz-Terrier hat sofort seine Chance gewittert, hat sich selbst den Ball geworfen und mich angetrieben, meine persönliche Bestleistung von gelaufenen Kilometern pro Stunde anzupacken. (Angreifen hört sich so nach Kampf oder Krieg an, ich mag diese Art der kriegerischen Beschreibung eigentlich nicht, außer man beschreibt den Kampf mit sich selbst).
Nachdem ich wieder bei Atem war (nach dem letzten Intervall) bin ich also meine Terrier hinterher gespurtet. Er hat mich angefeuert, mich angebellt, ich solle ihn doch endlich einholen, noch ein wenig, komm, noch ein bißchen, schau, nur noch 500m. 
Geschafft! 8km in 1:00h. Ich war mächtig stolz darauf, habe mich gefreut wie ein, ja wie ein Terrier, der seinen Ball gefangen hatte :)
Am Freitag stand dann die erste Bergwanderung an. Ich hatte ja schon ein wenig die Befürchtung, dass meine Beine nicht so recht wollten. Aber wundersamerweise war alles gut. Das Wetter hat auch wieder mitgespielt, es war bewölkt, nicht zu warm. Die Wege waren allerdings durch den tagelangen Regen zum Teil ziemlich matschig. Beim letzten steilen Aufstieg (angeblich nur noch 35min) war es dann, soweit das Auge sehen konnte, matschiger Waldboden. 
Wenn es besonders steil wird, macht mir die Atmung zu schaffen, ich bin dann nach ungefähr 10-20 Schritten komplett außer Atem, als wäre ich einen Sprint gelaufen. Das kann bei mir zu einem Asthmaanfall führen. Spätestens dann überlege ich, ob ich mein Asthmaspray dabei habe. Es ist natürlich in der Vergangenheit vorgekommen, am Anfang sogar relativ häufig, dass ich es vergessen hatte, mitzunehmen. Weil es in der anderen Manteltasche war, weil es in der anderen Handtasche war. Weil.
Mit Bestürzung musste ich feststellen, dass ich es wieder vergessen hatte. Ich gerate dann zum Glück nicht in Panik, sondern überlege, was ich am Sinnvollsten tun könnte. In der Regel bedeutet  es, ich gehe zurück und hole es. Was auch immer gut geklappt hat.
So auch hier. Wir haben auf den letzten Anstieg verzichtet und sind in aller Ruhe die 1.5h Weg wieder zurückgegangen, konnten die Ausblicke und den schönen Weg genießen.
Auch hier musste ich abwägen. Auch hier fiel es mir leicht, den schönen Ausblick gegen das wie auch immer kleine oder große Risiko eines Asthmaanfalls abzuwägen. Und nein, nichts ist einen Asthmaanfall wert. Gar nichts.

Statistik: KW 20 117km (neue Bestleistung), davon 83,8 km gehen/wandern


KW 19, 2021

Ausnahme

Definition nach dem Duden: "Abweichung von der geltenden Regel; Sonderfall."
Hübsch finde ich auch diese Beschreibung nach Wikipedia: „Ein Fall, der nicht von einer Regel abgedeckt ist oder sich im Widerspruch zu einer gegenwärtigen Regel befindet."
Diese Woche war eine Ausnahmewoche. Ich halte eigentlich nicht so viel von Ausnahmen, wenn ich sie allerdings einplanen kann, ist es ok. So ein Plan geht ja mal auch nicht auf :)
Diese Ausnahme kam mit Ankündigung. Am Dienstag habe ich einen Impftermin erhalten. Also habe ich für Mittwoch und Donnerstag keinen Sport geplant.
Montag bin ich nur eine kleine Runde gelaufen, weil wir ja am Dienstagvormittag noch einmal eine lange Wanderung gemacht haben. (Vorbereitung für den Bavariamarsch). Mittwoch und Donnerstag gab es dann nur die normalen Gassirunden mit dem Hund.
Am Freitag konnte ich dann wieder eine kleine Runde laufen, fühlte mich noch ein wenig müde, aber gemütlich ging es gut.
Am Samstag (wieder eine Ausnahme :) ) konnte ich dann wieder einmal 10km laufen, auch eher in einem gemütlichen Tempo.
In Ausnahmezeiten versuche ich trotzdem irgendwie meine Läufe unterzubringen. Da ich ein Morgenmensch bin, ist es in der Regel oft möglich, morgens, ehe die anderen frühstücken, eine Runde zu drehen.
Man muss allerdings aufpassen, dass man nicht in die Ehrgeizfalle tappt, dass man unbedingt immer alles so durchziehen muss, immer alle Läufe machen muss, immer, immer, immer, so wie es der Plan oder die eigene Erwartung vorsieht. 
Solche Ausnahmezeiten sind für den Körper und den Geist auch mal ganz gut, da können sich beide entspannen, die Muskulatur des Körpers wächst (hoffentlich) und die des Geistes bekommt mal andere Reize. Tut gut. (Musste ich allerdings auch erst lernen.)
Wenn man zu sehr am Plan hängt, baut sich unnötiger Druck auf. Dann kann einem der Spaß vergehen. Werden die Ausnahmen häufiger, werden sie eher die Regel, ist das auch kein Drama, dann sollte man ehrlich mit sich sein und überprüfen, ob die neu aufgetretenen Ausnahmen nicht der neue Plan sein könnten. Einfach mal ausprobieren.
Die Hauptsache ist: nicht aufhören.  Und auch in hektischen oder unwägbaren Zeiten versuchen eine Regelmäßigkeit einzuhalten.

Statistik: KW 19 63,7 km, davon 36,8 km gehen


KW 18, 2021

Ruhewoche

Ich habe gelernt und dann ausprobiert, dass man regelmäßig Ruhepausen einlegen muss. Damit sich der Körper regenerieren kann.
Mir fällt es schwer, Ruhe zu halten. Ich laufe sehr gerne und möchte das jeden Tag machen und freue mich am Abend immer auf den nächsten Morgen, auf den nächsten Lauf. Aber jenseits der 22 braucht der Körper noch mehr Ruhe.
Seit letztem Sommer habe ich mir den Rhythmus 3 Wochen Action 1 Woche Ruhe angewöhnt.
In den Action-Wochen gibt es Intervallläufe und/oder 1 Lauf mit langsamen und schnellen Einheiten (auf schlau nennt man das Fahrtenspiel) und zusätzlich noch weitere Trainingseinheiten: Krafttraining und/oder Yoga.
In der Ruhewoche gibt es das alles nicht. Nur gemütliche Läufe und den langen Lauf. Damit habe ich letztes Jahr meinen Marathon geschafft.
So war die vergangene Woche eine ruhige Woche, Dienstag der lange Lauf, 21.3km und ansonsten meine gemütliche große Runde.
Am Freitag habe ich sogar nur eine kleine Runde gemacht, weil ich ja am Sonntag den Wings-for-Life-Run mitlaufe. Mehr dazu in meinem Laufbericht!


Statistik KW 18: 74 km, davon 1 km Spazierengehen, 9km Radeln

KW 17, 2021

Ich habe auf den Kalender geschaut und festgestellt, mal wieder, wie schnell die Zeit verfliegt. Heute in einer Woche ist der WingsforLife-Run. Freue mich darauf, ich hoffe, es ist nicht zu warm :)
Dann habe ich mit dem Rechnen angefangen: in 6 Monaten (also nach 5 Monaten Training!) wird mein neuer 6h-Lauf stattfinden. Diese Erkenntnis hat mir den Schubs gegeben, wieder meine Trainingseinheiten konsequent durchzuführen.
Jeden Sonntag gehen wir lange, weil wir uns beim Bavaria-Königsmarsch angemeldet haben. Dafür muss man auch üben, nicht nur der Körper muss auf den 50km Spaziergang eingestellt sein, aber der Geist will das bewältigen können. Wir haben mit 90min begonnen, also 45min hin und wieder zurück. Mittlerweile sind wir bei 4.5h Gesamtdauer des Spaziergangs, mit Pausen natürlich ;)
Zurück zu meinen Einheiten. Da wir Sonntags lange gehen, ist Montags ein Erholungslauf angesagt. Für meine große Runde von 11.5 km brauche ich dann bequeme 1h 30min +/- 2min.
Am Dienstag bin ich dann wieder meinen Halbmarathon gelaufen. Toll. Es macht mir einfach supergute Laune, wenn ich das geschafft habe. Langsam, aber geschafft. (Das sollte ich zu meinem Motto machen :) )
Mittwoch dann wieder ca. 1h30.
Donnerstag dann meine Intervalleinheit, habe mich überraschen lassen, wie viel und was ich schaffe. Es wurden 1x80 und 4x90 Doppelschritte. Ich fand es super.
Freitag dann wieder Erholungslauf. Und weil mein kleiner Ehrgeiz-Terrier so nett war, habe ich in der Mittagspause dann noch einen 2. Lauf gemacht. Nicht schnell, nicht weit, aber geschafft. Auch das macht unglaublich gute Laune!

Cjaye (vom YouTube Kanal Cjayemedia) hat in einem Video erzählt, wie wichtig er das Mantra findet, mit dem man sich selbst anfeuert. Hhm, zuerst dachte ich, typisch Ami, immer dieses Anfeuern, dieses Cheerleading, nee, brauch ich nicht. Aber dann habe ich ihm weiter zugehört. Es geht um diese Stimme im Kopf, die alles kommentiert. Auch die sportlichen Aktivitäten. Und ein „weiter so“ oder „das schaffst Du“ hört sich natürlich besser an als ein „was mache ich hier eigentlich? (nöl).  Ich habe damals mal eine Zeitlang darauf geachtet, was meine innere Stimme mir erzählt. Sie berichtet mir regelmäßig und fleißig, wie es den diversen Körperteilen geht, also den Füßen, dem linken oder rechten Knie usw. 
Wenn es aber dann an die Annäherung einer Grenze geht, z.B. noch eine Intervalleinheit hinzufügen oder 10min dran hängen. Dann kommt ein völlig erschöpftes, manchmal trotziges „Das schaff ich nicht.“ Mit Überzeugung. Ich habe festgestellt, dass das ein echtes geistiges Hindernis ist. Das mir die Motivation rauben kann.
Aber ich habe auch festgestellt, dass ich damit weit komme, wenn ich dieser Stimme dann entgegen halten kann, was sind denn schon 10min, dann gehen wir diese 10min eben. Oder, noch besser, das haben wir doch schon gemacht. Wir sind schon mal 2h 30min gelaufen. Oder wir sind schon mal einen Halbmarathon gelaufen. Oder, oder, oder. 
Von wegen, Laufen ist langweilig, man lernt so viel über sich selbst :)

Statistik KW 17: 100,7 km (zum ersten Mal > 100km!!!!) , davon 27,2 km Spazierengehen

KW 16, 2021

Montag: Hatte einen frühen Arzttermin, bin deswegen nur meine kleine Runde von 8,5 km gelaufen. Es war so schön. Angenehme 3° Grad, kein Wind, kein Schnee oder Regen. Kaum ein Mensch unterwegs, vielleicht habe ich 1 Dutzend Autos gesehen. Sehr ruhig.

Dienstag: Große Runde, 11,5 km. Hatte Lust auf Intervall-Laufen, also bin ich 1x60 und 3x70 Doppelschritte (Zählen, wenn der rechte Fuß aufkommt (oder der linke, je nach Laune :) ) gelaufen. Für den Anfang nicht schlecht.

Mittwoch: Große Runde, zum Entspannen, nicht schnell, nichts Besonderes, aber trotzdem schön.
Donnerstag: Langsamer, langer Lauf. Bin am Vorabend mit dem Gedanken ins Bett, wenn es gut läuft, dann mach ich die 21km voll. Bin gemütlich langsam gestartet, aber meine Beine fühlten sich schwer an. Entsprechend langsam war der Rundlauf von 3.5km. Bei Anfang des zweiten Rundlaufs war ich noch unsicher, ob ich noch eine vierte anhängen sollte. Da ist mir dann, mal wieder, der Turnschuhheizer eingefallen. Ich habe mir viele seiner Laufvideos auf YouTube angeschaut, habe auch lange Zeit sein Training „mit verfolgt“. Es gibt ein Motivationsvideo von ihm, wo er erzählt, wie er sich bei den langen Läufen bei Laune hält. U.a. sagt er darin, dass man akzeptieren muss, dass man gerade läuft. Klingt vielleicht merkwürdig, aber mir hat es geholfen. Wenn man 10 +x km von zuhause weg gelaufen ist, dann sollte man akzeptieren, dass man a) bis dahin gelaufen ist und b) auch wieder zurücklaufen will/muss. Und dann habe ich überlegt, dass ich darüber ja in meinem Blog schreiben könnte und zack, war die zweite Runde vorbei und ich war schon wieder bei dem Minianstieg für Runde 3. In Runde 3 habe ich mir überlegt, was ich in meinem Laufbericht schreiben möchte. Und dann kam Runde 4. Meine Beine haben mich wissen lassen, dass sie das anstrengend finden. Wir haben kurz darüber diskutiert, wie wir sonst heimkommen und sie haben zugestimmt, dass sie beide dafür zuständig sind, uns alle wieder nach hause zu bringen. Was sie dann auch gemacht haben. Am Ende waren es 21km. Ich hatte den Rest der Woche unglaublich gute Laune :)

Freitag. Große Runde, zum Entspannen, gut gelaunt.
Samstag: Pause. Wenig bewegen.
Sonntag: langer Spaziergang, auch hier 22km, gemütlich, als Vorbereitung für den Königsmarsch :)

Statistik KW 16: 84km, davon 22km Spazierengehen, 14km Radeln

KW 15, 2021

Sonntag - Rückblick:
Bin zufrieden mit der Woche. Mein kleiner Zeh hat sich Dank Ruhe und Homöopathie gut entwickelt, so dass ich tatsächlich jeden Werktagmorgen laufen gehen konnte. 
Welch ein Glücksgefühl!
Welch kleine Überraschung, dass meine Beine nach dem Lauf am Dienstag sich ein wenig beschwerten, Muskulatur fühlte sich schwer an. Also habe ich entschieden, den langen Lauf für diese Woche (heißt derzeit zwischen 2:10h und 2:20h) ausfallen zu lassen. Nächste Woche dann.
Für mich ist diese 2h-Marke eine wichtige Zeitspanne. Wenn ich längere Zeit, heißt länger als 3 Wochen keinen 2h-Lauf gemacht habe, dann fühlt sich der nächste 2h Lauf unglaublich schwer an. Als wäre ich noch nie länger als 2 Stunden gelaufen!
Seth James DeMoor gehört zu den Läufern, von denen ich mir viele Videos auf YouTube angeschaut habe. In einem Video erklärt er, dass es wissenschaftliche Untersuchungen gibt, die zeigen, dass sich ein regelmäßiger langer Lauf von über 2 Stunden positiv auf die Lungenkapazität auswirkt. Seitdem versuche ich mindestens einmal in der Woche länger als 2h zu laufen.  Ich kann sagen, dass es mir gut tut, sowohl körperlich als auch mental. Wenn man nämlich mal 2 Stunden am Stück gelaufen ist, dann schrecken einen die nächsten 2 Stunden nicht mehr :)
Diese Woche gab es auch kein Intervalltraining, bin einfach nur meine beiden Stammstrecken in dem Tempo gelaufen, welches mir möglich war. Auch eine Art der Erholung.

Statistik
KW15: 83,5 km, davon 23km Spazierengehen

KW 14, 2021


Ostermontag:
Was war nochmal die Idee? Eine Woche lang radeln? Hat dazu jemand meinen Hintern befragt?
Offensichtlich nicht. Ich sitze nicht oft oder regelmäßig auf dem Rad. Ist einfach nicht so mein Ding.
Habe heute 21km hinbekommen. Ob ich das morgen wiederholen möchte, weiß ich noch nicht. Jetzt im Moment würde ich sagen, nein, danke.
Sonntag- Wochenrückblick:
Habe das mit Radfahren erst wieder am Dienstag auf dem Heimtrainer gemacht. Bin ansonsten Dienstag und Mittwoch lange mit dem Hund spazieren gegangen. Hat uns beiden gut getan.
Donnerstag und Freitag sind wir dann meine „mittlere“ Runde von 8.5 km gegangen, der Hund durfte große Teile in seinem Hundewagen mitfahren.
Samstag wie immer Ruhetag, wenig Zeit auf den Füßen.
Und am Sonntag sind wir die selbe Strecke zu Fuß gegangen, die wir am Ostermontag mit dem Rad gefahren waren. 
Weide und Löwenzahn haben geblüht, ein paar Haselsträucher habe ich auch noch gesehen, es war atemtechnisch eine kleine Herausforderung für mich. Dank Corona fällt man mit Mundschutz, den ich seit Jahren um diese Jahreszeit trage, jetzt nicht mehr auf.
Freue mich wieder aufs Laufen!

Statistik:
KW 14: 46,3 km gehen, 30km Radfahren

KW 13, 2021

Diese Woche war eigentlich eine ganz normale Aktionswoche. Mit einem langen Lauf, mit einem Intervalltraining. Dazwischen Erholungsläufe. Die Sonne hat mir einen Strich durch diese Rechnung gemacht. Sie hat mitgeholfen, dass viele Weiden und Erlen und die letzten Haseln ihre Blüten geöffnet haben. Mit ein wenig Wind dazu bedeutet das, das die Luft für mich schwer zum atmen war. Also gab es nur den langen Lauf, noch langsamer als sonst und den Rest der Woche Erholungsläufe. Ausnahmsweise gab es sogar einen ganzen Ruhetag, heißt kein Laufen. Das war schön. Hab mich richtig darauf gefreut, mal aussschlafen zu dürfen. Hat wirklich gut getan.

Tja und dann kam dann noch der Anstoß mit dem wertvollen kleinen Zeh an der blöden Ecke. Zeh nicht gebrochen, aber schmerzhaft und dick. Heißt Ruhe und Kühlen für den Tag, mit regelmäßig Arnika und die kommende Woche dann morgens Radelfahren. Werde berichten, wie sich das angefühlt hat.
 Ostersonntag: kleiner Zeh hat sich schick in Schale geworfen und ein hübsches Dunkelblau angelegt. Netterweise macht er sich wenig bemerkbar, kann in bequemen Schuhen sogar mit dem Hund eine kleine Runde um den Block drehen. Habe wieder die Vision, dass Ende der Woche vielleicht ein leichter Lauf möglich ist .
Wünsche allen, die das lesen, schöne Ostertage gehabt zu haben :) 

Statistik:
KW 13: 52.5. km, davon 1 km spazieren mit dem Hund